Topic-icon Frage Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

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3 Wochen 3 Tage her #161 von holger4x4
Tja das sind die Erfahrungen beim selbstbau! Es klappt halt nicht immer alles so wie man sich das denkt. Aber du wirst das schon erfolgreich zu Ende bringen ;-)
Ich werde mir das nicht antun, weil mir schlicht die Räumlichkeiten dafür fehlen.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier
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2 Wochen 4 Tage her #162 von Picco
In Memoriam....

....heute ist der elfte Jahrestag des fiesen Fensterputzerangriffes auf meine unschuldig dastehende Hubdachkabine... R.I.P. Kabinchen.... :(

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2 Wochen 4 Tage her #163 von BiMobil
Hey Picco

Jetzt heul nicht dem alten Holzgestell hinterher .
Mach mal ,wir wollen eine GFK Kabine sehen :grin:

Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
seit 1988 Pick up / seit 1989 mit Kabine
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2 Wochen 2 Tage her #164 von Picco
Hoi zämä

Nachdem ich die Spalte ausgeschäumt habe musste der Schaum natürlich wieder zu den Platten eingeebnet werden.
Ging mit Säge und Schleifmaschine recht gut und ich war überrascht wie feinporig der Schaum geworden ist.
Danach hab ich das Styrodur mit Glasreiniger gereinigt, angeschliffen, umgedreht und nachdem ich mit Klebeband eine Art Scharnier zwischen der zu verklebenden GFK-Bahn und der einseitig schon verklebten Platte gebastelt hab hab ich die Platte aufgestellt.
Erstaunlich wie stabil sie so schon ist!
Und sie stand schon alleine auf ihren 3cm ohne zu kippen!
Hab sie dann aber trotzdem mit Klebeband an einem schnell gebastelten Rohrgestell etwas gesichert.

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Danach gings wieder mal ans anmischen des Klebers:

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Aufgrund meiner bisherigen Erfahrung hab ich für die rund 7m2 3,6kg Körapur 666-90 mit 0,6kg Köracur TH 650 angerührt, was mit einem Einsatz für die Bohrmaschine (möglichst Drehzahlregullierbar!) innert weniger Minuten zu einer homogenen Masse vermischt ist.
Man siehts gut an der Farbe wie lange man mischen muss bis keine einzelnen Komponenten mehr vorhanden sind.

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Dann hab ichs auf das vorher mit Glasreiniger geputzte und angeschliffene GFK-Teil verteilt und das ist mir diesmal wohl besser gelungen als die vorherigen Male, denn es blieb noch einiges übrig!
Statt wie bisher rund 600g pro m2 hab ich diesmal rund 450-500g pro m2 mit dem Zahnspachtel verteilt.
Auch gut, so wirds leichter!
Dann gings darum die stehende Platte auf die mit Kleber bestrichene GFK-Bahn zu legen...was sich aufgrund zu kurzer Arme als schwierig erwiesen hat ohne auf den Kleber zu stehen...was ich natürlich nicht wollte!
Also schnell mit einem Besenstiel eine Armverlängerung gebastelt und schon konnte ich die Platte langsam ablegen, wobei das 'Scharnier' eine Falschpositionierung erfolgreich verhindert hat!
Dann erst mal zwei kleine Bretter draufgelegt, draufgestanden und so mit den Brettern unter meinen Füssen erst mal über die ganze Platte gelatscht, damit ein erstes Andrücken schon mal gesichtert ist.
Folie drüber, alles verkleben, Vakuumpumpe angeschmissen udn Staubsauger angeschlossen...und schon wurde schön Druck auf die Platte ausgeübt!

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Hier muss ich noch schreiben dass die in der Mitte zu sehende Folie doppellagig liegt und nur die untere Lage verklebt ist, darum die Falten.
Aber sonst sieht man schön wie die Folie leergesogen wurde und der Luftdruck seine Arbeit macht.

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Danach gings erst mal mit dem Cabrio weg damit ich auch noch was vom schönen Wetter habe.
Der Kleber härtet ja auch ohne mich aus.
Rund 4 Stunden später, also rund 5 Stunden nach anmischen des Klebers, hab ich die Platte aus der Folie ausgepackt und erstmals aufgestellt...schon nicht ganz so klein, das Teil!
Aber das Gewicht ist so gering dass ich es alleine trotz der Grösse problemlos rumtragen kann...die Waage sagt 37,3kg für die ziemlich genau 7m2, also 5.33kg/m2, das dürfte nach dem Beschnitt also etwa die angepeilten 35kg ergeben.

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Von den angemachten 4.2kg Kleber sind übrigens 1,2kg übriggeblieben, das ergibt einen Kleberverbrauch der deutlich tiefer ist als bisher (rund 580-600g/m2), nämlich 428g/m2!

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2 Wochen 2 Tage her #165 von Lender
Hoi Picco

Schaut schon mal super aus. Ich weis nicht ob der Tip schon gegeben wurde, aber leg das Dach als begehbar aus. Dann erlebst du kein Drama mehr wie mit dem Fensterreiniger und du kannst auch problemlos mal was aufs Dach packen. Im Bereich der geländegängigen Kabinen ist das üblich, ich wüsste jetzt nicht ob man auch bei einer Tischer aufs Dach steigen darf.

Ich nehme an dass du die ASA 2a und die Aufbaurichtlinien des Fahrzeugherstellers kennst. Sonst könnte das mit der MFK eng werden. Was in den 2a nicht drin steht ist der hintere Unterfahrschutz, dafür gibt es ein eigenes Blatt nr. 21.

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2 Wochen 2 Tage her #166 von Picco
Hoi Lender

Danke für Deine Tipps, die Kabine werd ich aber nicht eintragen lassen sondern als Ladung spazieren fahren.
Gemäss 'meinem' MFK-Experten darf sie seitlich nicht rausragen (deswegen wirds zum Schluss falls nötig eine etwas breitere und 7-8cm tiefer liegende Pritsche geben als bisher), die wird dann mit dem Auto vorgeführt.
Die Kabine als Ladung darf max. 1m hinten hinausragen, das wäre in meinem Fall eine über 3m lange Kabine...
Nur Fahrräder oder so was kann ich nicht hinten ran machen, das wäre dann zu viel.
Das Dach wird sicher wesentlich stabiler werden als das welches der Fensterputzer zerstört hat, aber ich habe nicht vor da was drauf zu packen, dafür hab ich hinter den Sitzen genügend Platz an einem schwerpunktmässig besseren Ort. Und wenn der Platz nicht reicht dann haben wir uns halt einzuschränken! ;-)

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2 Wochen 2 Tage her #167 von Lender
Hoi Picco

Die Richtlinien gelten auch für die Pritsche, aber dafür bist du sicher Clever genug ;)

Das mit dem seitlichen hinausragen stimmt soweit. Das WoKa-Center bietet deshalb extra eine 1.8m Breite Kabine an. Da sie aber als Ladung gilt machst du dir das Leben schon ein gutes stück einfacher. Wie es dann aber bei der Versicherung ausschaut ist was anderes. Wäre interessant was dir hier angeboten wird.

Bei unserem Festaufbau ist Zubehör unbegrenzt versichert, wobei das Zubehör (Kabine, Innenausbau etc.) teurer ist als das versicherte Fahrzeug selbst :D
Es wurde sogar eine Bestandsaufnahme gemacht ohne das etwas moniert wurde.

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2 Wochen 17 Stunden her #168 von Picco
Hoi Lender

Lender schrieb: Wie es dann aber bei der Versicherung ausschaut ist was anderes. Wäre interessant was dir hier angeboten wird.

Ja, da muss ich mich noch schlau machen...wenns soweit ist werd ichs wohl auch in diesen Bericht schreiben, aber erst muss die Kabine gebaut werden!

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1 Woche 1 Tag her #169 von Picco
Hoi zämä

Da ich zwischendurch mal unter dem Messer gelegen bin gabs eine Zwangspause, darum hier nicht viel Neues sondern einiges Altes:

Hier mal ein kurzer Rückblick zu meinen ersten Versuchen (2004) eine leichte und stabile Camper-Aussenwand zu bauen.
Der Aufbau von innen nach Aussen war 3mm Birkensperrholz, 0,1mm Aluminiumfolie als Dampfsperre, 30mm Holzgerüst aus 6 oder 8mm
Birkensperrholz, das mit EPS ausgefacht wurde, 3mm Birkensperrholz und 0.8mm (wenn ich mich recht erinnere) Aluminium eloxiert.
Das alles zusammengeklebt mit Sikaflex 221...

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Natürlich muss das ganze noch gepresst werden...

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...damit unter Anderem die von diesem Teil maltretierten Unterarme sich wieder erholen können.

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So sah dann das Ergebniss aus:

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Und hier ist der Aufbau gut zu sehen:

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Natürlich gings dann auf die Waage, was mich etwas schockiert hat...

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Aber es war immerhin stabil, hier bei der Erprobung mit meinen damals rund 85kg und einem darunter aufgestellten Mikrometer...

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...was etwa 1mm Durchbiegung ergeben hat.

Hier noch einige Bilder des Rohmaterials, einmal die unterschiedlichen GFK-Rollen bei der Abholungim von einem Privatmann im schönen Tirol:

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Und hier das Styrodur, welches ich dummerweise trotz klarer Ansage des Lieferanten es nicht zu stellen sondern zu legen gestellt habe...
...wenn auch nur für wenige Stunden, aber es hatte schon Auswirkungen: Die Platten waren schon minim krum!
Nach weiteren 2,5 Jahren des Liegens war dies jedoch nicht mehr zu bemerken.

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