Topic-icon Frage Pick up aus China

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9 Monate 3 Wochen her #21 von Kabinerl
Kabinerl antwortete auf Pick up aus China
Das wird in Umfang und Kosten sicher von Einzelfall zu Einzelfall sehr unterschiedlich sein.
Das hier ist natürlich das Extrem an Aufwand und Kosten, spricht aber doch genau deshalb unbedingt dafür, sich sehr gut zu überlegen, was man evtl. Bewährtes abgibt und was man sich an Ersatz neu anschafft.
Im Verhältnis braucht man sich nur mal den Konfigurator für die neuen „Verdächtigen“ vorzunehmen, was da am Ende unter dem Strich an Sümmchen stehen. Dazu noch die ganzen Ausgaben an „Spezial-Ausstattungen“ für unseren Kabinen-Betrieb dazu…
Da relativiert sich der Kostenaufwand doch recht schnell ganz gewaltig.

Relativ aber auch im Einzelfall:
Die Kilometerleistung (?) und intensive Nutzungszeit der beiden Beneidenswerten (Hallo Ihr beiden, ich hoffe, ich darf das so sagen) kriegen andere, ich jedenfalls, so schnell sicher nicht zusammen. 
Auch von daher relativiert sich ja schon Vieles, was dann im individuellen Fall zur Erhaltung zu tun ist. 
Ich habe seit Nutzung schon viel getan, um den guten Zustand möglichst zu erhalten - schonende Fahrweise, regelmäßige Inspektionen, vorgezogene Ölwechsel-Intervalle an Motor, Getriebe und Differentialen, möglichst wenig Salz-Fahrten, Rahmen-Verstärkung, UB-Schutz, Hohlraum-Versiegelung, regelmäßige Kontrollen und Nachbesserungen zum Rostschutz, zuletzt komplette Vorderachs- und Hinterachs-Revision.
Dabei waren mein Einstieg/meine Planung ganz anders:
Nutzung auf Max. 7-8 Jahre, bestätigt noch durch die ganzen anfänglichen Horror-Meldungen, was ich mir da für ein Wegwerf-Produkt angeschafft habe…
Von wegen - Jetzt ist er 13 Jahre und macht bisher Null Probleme und einfach nur Spaß. Toi, toi, toi. Wenn ich mir da die schicken, neuen PU‘s meiner Jagd-Kollegen anschaue und ihre Probleme…
Vom neuen Motor bin ich (hoffentlich) noch ein paar hunderttausend Kilometer weg, von Total-Zerlegung und ausgebautem Rahmen wohl auch.
Eines darf man natürlich nicht verschweigen:
Ein alterndes Fahrzeug kostet mehr Zeit oder mehr Geld, je nachdem. Ich habe das jetzt (freiwillig und freudig) zum persönlichen Bastel-Objekt erklärt, nachdem ich im Übergang zur Altersteilzeit mehr Zeit habe.
Ich bin die letzten zwei Wochen fast jeden Abend drunter gelegen, um UBS und Hohlraum-Versiegelung komplett aufzufrischen. Ordentliche Rahmenspülung gemacht, jeden Krümel, jedes Steinchen rausgekratzt, mit FluidiFilm Rahmen und alle Hohlräume geflutet, Unterboden bearbeitet, Bremstrommeln lackiert, etc.
Wenn man sich dazu mit Recherchen zu Ersatzteilen beschäftigt, den ganzen Bestellungen, an best practice beim selbst Hand anlegen interessiert ist, weil viele Werkstätten großen Mist machen, etc. ist das durchaus recht zeitaufwendig. Aber das kann ja auch Spaß machen.
Da ist der Gang zum Händler, mit Tausch alt gegen neu, natürlich viel schneller gemacht.

Ich kann mich an ein recht nettes Pärchen erinnern, welche wir vor vielen Jahren bei Bimobil getroffen haben, baugleicher D40, gleich alte Kabine, eben nur Bimobil. Kleine Dulle im D40, größere Dulle an der Kabine, alles leicht zu beheben, die km-Leistung absolut vernachlässigter, da beide voll berufstätig und wenig Reisezeit. Sie waren dabei, ihr Gespann einzutauschen gegen ein neues Träger-Fahrzeug (die Marke lasse ich mal bewusst weg) und neue, baugleiche Kabine. Nach den Beweggründen gefragt: es habe sich doch die letzten Jahre technisch viel getan (gemeint war der PU).
Die Probleme mit dem technisch moderneren PU wurden dann bald bekannter. Ich hoffe, die beiden blieben davon verschont. Vielleicht haben sie aber auch schon wieder gewechselt. Der Turnus dafür wäre seitdem, rein zeitlich, schon zwei mal wieder erfüllt.

Natürlich reizt auch das Neue. Davon bin ich selbst noch nie verschont geblieben.
Nachdem wir aber wohl alle überwiegend etwas bescheidener werden müssen, fange ich halt mal am Fahrzeug an. 
Meine Navarine ist schlichtweg noch nicht zu vergeben. Aber alte Liebe rostet sehr wohl. Man muss schon was tun dafür.

Grüße
Roland

Tischer 260S auf D40, genannt "Navarine" - seit 2010
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9 Monate 3 Wochen her #22 von qwe
qwe antwortete auf Pick up aus China
Kann mir jemand erklären warum ich plötzlich
jeden neuen Beitrag in diesem Fred als Email bekomme?? 

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Bimobil Husky 240 Bj. 1991 / Nissan Navara D40 Kingcab Bj. 2011

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9 Monate 3 Wochen her #23 von Jupp!
Jupp! antwortete auf Pick up aus China
Hallo Uwe hast wohl auf abonnieren getippt? 

Isuzu D - Max mit Tischer 260
guenther-becker.jimdo.com/

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9 Monate 3 Wochen her #24 von qwe
qwe antwortete auf Pick up aus China
Danke Jupp!

Mal wieder mit den Wurstfingern auf falsche Knöpfchen gedrückt.....
Also für mich schließe ich Automobile mit Touchscreen definitiv aus. 

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OT:
Meine 89jährige Mutter liegt mal wieder im Krankenhaus.
Ich kann nicht mit ihr telefonieren weil Telefon, TV, etc. alles über eine Touchscreen gesteuert wird.
Den könnte sie nicht mal dann bedienen, wenn sie die Symbole noch erkennen könnte.
Was für ein Scheiß! 

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Bimobil Husky 240 Bj. 1991 / Nissan Navara D40 Kingcab Bj. 2011

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9 Monate 2 Wochen her #25 von Kabinerl
Kabinerl antwortete auf Pick up aus China
Grundsätzlich sollte man ein Anrecht auf ein analoges Leben haben. Der Weg zurück ist aber wohl leider versperrt.
Ab einem gewissen Alter wird uns allen die ganze Entwicklung noch auf die Füße fallen.

Ein seniorengerechtes Patienten-Telefon sollte aber doch Pflicht sein in jedem Krankenhaus.

Grüße
Roland

Tischer 260S auf D40, genannt "Navarine" - seit 2010
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9 Monate 2 Wochen her - 9 Monate 2 Wochen her #26 von qwe
qwe antwortete auf Pick up aus China
Anrecht auf ein analoges Leben......

Mein Vorbesitzer hat mir die Kombi unter anderem deshalb verkauft,
weil ihm im D40 zu viel Elektronik verbaut war,
mit der er immer wieder Probleme hatte.
Sein neues Womo stand schon auf dem Hof. Ein Düdo.
Vielleicht bin ich irgendwann auch soweit.

Bimobil Husky 240 Bj. 1991 / Nissan Navara D40 Kingcab Bj. 2011
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von qwe. Grund: streiche "störanfällig" ;-)
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9 Monate 2 Wochen her - 9 Monate 2 Wochen her #27 von holger4x4
holger4x4 antwortete auf Pick up aus China
Der Düdo ist analog, aber auch pflegebedürftig (zig Nippel alle 5000km abschmieren), langsam, laut... muss man halt mögen. Mal abgesehen von Rost bei 40 Jahre alten Fahrzeugen...
Mein D40 hat in seinen knapp 10 Jahren noch kein Elektronikproblem gehabt. Nur ein Abgastemperatursensor war mal kaputt.

Gruß, Holger
Iveco Daily / Jeep Renegade 4xe
Meine Wohnkabinen sind verkauft, der Pickup auch. Das aktuelle Mobil kann hier besichtigt werden.
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von holger4x4.
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9 Monate 2 Wochen her #28 von Kabinerl
Kabinerl antwortete auf Pick up aus China
Also ich hatte am D40 in 13 Jahren ganze drei Mal die MKL leuchten: zwei Mal wegen AGR, einmal Tausch auf Garantie, einmal 1 h Arbeit, selbst gereinigt und okay war’s, einmal ebenfalls wegen Abgastemperatur-Sensor, Tausch in der Werkstatt und okay war’s. Letzteres als einziges kostenpflichtig vor einem Jahr. Wenn das nach 12 Jahren nochmals käme, auch okay.
Das sind ja auch überwiegend noch verschleißende, nicht nur elektronische, Teile, die halt Diesel-typisch schon im Laufe der Zeit integriert wurden. Das ist nicht mehr zurück zu drehen.
Um das zu vermeiden, muss man im Baujahr schon arg weit zurück gehen. Ist aber noch im Rahmen und doch auch okay, wenn dann Fehler gemeldet werden. Das Lämpi für sich ist ja noch nicht digital.
Wenn man das mit aktuellen Diesel-Motoren und der aktuell verbauten Technik vergleicht… Im Vergleich dazu wäre der D40 so was von analog.

Aber „digital“ am Fahrzeug ist ja auch eher die Beschreibung für Bedienung, Touchscreen, „fahrender Computer“, und Einbindung in Netzwerk, „Kommunikation mit dem Hersteller“, OTA-Updates, Notruf-Funktionen, Ortung, Daten-Abruf, ferngesteuerte Funktionen, Fernstart, Vorheizen, klimatisieren, möglichst alles auch noch gesteuert über eine App. Dazu die vielen aktuellen Assistenz-Systeme.
Sind wir da nicht doch noch herrlich analog unterwegs, zudem so ganz ohne Datenschutz-Erklärung?

Aber ich hab vor lauter Lobgesang auf unseren D40 (und viele andere ältere PU’s) schon ein schlechtes Gewissen.
Es ging/geht hier ja um den vorgestellten China-Pickup.
Der Preis ist heiß. Mitsubishi-Motor: ganz sicher auch nicht schlecht. Für mich fiele er halt schon deswegen aus, weil er nicht als 1 1/2-Kabiner zu haben ist.
Und damit muss ich mir auch gar keine Gedanken mehr darüber machen, in welches Land ich Geld transferiere, soweit das noch eine Rolle spielt und soweit man darauf überhaupt noch einen Einfluss hat…

 

Grüße
Roland

Tischer 260S auf D40, genannt "Navarine" - seit 2010

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9 Monate 2 Wochen her #29 von Cruisinado
Cruisinado antwortete auf Pick up aus China
An unserem PU ist gefühlt nur das CD-Radio, Licht und der Fensterheber elektrisch.

Für größere Reparaturen nutzen wir eine namhafte,, kleine aber feine Werkstatt mit über 40 Jahren Ami-, PU- und offroad-Erfahrung. 
Und der Besitzer belückwünscht uns immer wieder zu diesem 22 Jahre alten Denkmal amerikanischer Fahrzeug- und Motorenbau"kunst".
Und ist sich mit dem TÜV-Prüfer einig, dass man so ein Auto nicht mehr verkauft.
Und ich denke wir werden bei der nächsten HU wieder zu hören bekommen, dass der Rahmen zwar rostig aussieht, uns aber locker überleben wird (das Auto wiegt nackt 2,8 to. Die kommen wohl auch irgendwo her).

Kapputt gehen kann nur, was an Bord ist - wir können ganz gut ohne die Asisstenzsysteme der letzten und vorletzten Generation leben.
Und wissen was wir verpassen.

Entschuldigt, wenn auch das kein Beitrag mit direktem Bezug zum PU aus China war. Das Thema hatte sich aber schon seit einiger Zeit verlagert (auch wenn das meine Mittäterschaft nicht besser macht ;)  ).


Servus,
Cruisinado

Chevrolet Silverado 2500 HD 6.0 V8 von 2001
PopUp-Wohnkabine (Northstar TC-650)
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