Topic-icon Frage Planung Afrikareise mit Wohnkabine auf Pick-up 2020

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3 Wochen 1 Stunde her #1 von fonyod24
Hallo an alle in diesem Forum
Waehrend der letzten Monate habe ich oft in diesem Forum herum gestoebert um Informationen zu finden, die mir bei meiner Reise naechstes Jahr helfen koennte.
Vieles habe ich gefunden, manches aber ist mir noch unklar.
Der Ausgangspunkt ist dass ich und meine Frau naechstes in Rente gehen und dannach viel reisen moechten.
Auf dem Programm wird Afrika naechstes Jahr sein (Europa- Kapstadt, runter die Westkueste und hoch die Ostrute).Danach vielleicht Suedamerika oder Asien.
Die Idee ist einen Pick-up und passender Wohnkabine zu kaufen,welche wir 3 Seasons (Winter eher nicht) nutzen moechten.
Der Pick-up wird ein Toyoat Hilux DC sein (aus verschiedenen Gruenden).
Welche Art der Wohkabine ist uns allerdings weniger klar, und hier wuerde ich um etwas Hilfe von diesem Forum bitten.
Wir suchen eine Kabine, die:
-sehr Offroad tauglich ist
-ein zweites Reserverad aufnehmen kann
-ein Laengsbett hat
-Container tauglich ist
-leicht ist
Koennt Ihr eure Erfahrungen mit solchen Kabinen mit mir teilen?
Unklar ist mir auch, wie die Stuetzen genutzt werden.
Wo werden sie verstaut, wenn man unterwegs ist?
Kann man die Wohnkabine nutzen, wenn sie auf Stuetzen steht?
Werden Campingtish und Stuehle einfach hinter rein gemacht oder haben die meisten Wohnkabinen extra Stauraum dafuer?
Vielen Dank fuer eure Hilfe.

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3 Wochen 1 Stunde her - 3 Wochen 1 Stunde her #2 von Atlantik
Hallo,
auf Anhieb würde mir die Gazell einfallen.

Hier im Forum beschrieben ...

Viele Grüße
Karlheinz

Letzte Änderung: 3 Wochen 1 Stunde her von Atlantik.

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3 Wochen 28 Minuten her #3 von holger4x4
Hi und willkommen im Forum :welcome:

Doka ist ja wegen der Gewichtsverteilung ehr ungünstig, vor allem bei starkem Offroad Einsatz.
Warum geht denn ein 1,5-Kabiner nicht?

Dann solltet ihr stark aufs Gewicht achten. Unter den Bedingungen würde ich die Stützen ehr nicht mitschleppen. Wenn die Kabine klein und kompakt ist, kann die auch immer drauf bleiben.Oder willst du die in Afrika irgendwo in der Gegend abstellen ???
Der nächste schritt wäre dann die Ladefläche runter zu schmeißen und eine Kabine direkt auf den Pickup Rahmen zu bauen.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier
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2 Wochen 6 Tage her #4 von Lance a lot
Hi und willkommen,

das hört sich nach einem Optimierungsproblem an.

Wohnkabine und Gelände geht wohl (langsam, vorsichtig), muss aber damit klar kommen:

(endlich hab ich mal Gelegenheit, das schöne Video zu verlinken)

Ansonsten viel Spass bei der Suche!

2014 F350 + 2017 Northstar Arrow (ex 2001 Lance 915, 2011 Outfitter Apex 8, 2008 Chevy Silverado 2500HD)
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2 Wochen 6 Tage her #5 von Loefflea
Hoi fonyod24

oder gibt es da auch einen Namen mit dem man dich ansprechen kann :hmm:
Sei gegrüßt auch von mir, als nun Schreibender / Fragender und nicht mehr nur stiller Mitleser :top:

Die Wahl auf den Hilux als Basis ist schon mal nicht schlecht, falls du noch nicht bestellt hast kann ich dir die Firma Nestle in Dornstetten empfehlen:
toyota-nestle.de/de/nestle/
auch würde ich wie Holger den 1 1/2er empfehlen.

Als Kabine für deine Pläne kann ich dir z.B. die ExKab 4S vorschlagen:
www.exkab.de/exkab-4s.html

Stützen würde ich keine Mitnehmen, viel zu viel unnötiges Gewicht.
In der Regel setzt man bei solchen Unternehme wie ihr vorhabt eh nicht ab, und falls aus irgendeinem Grund Werkstatt - nötig
ein abnehmen sein muß, ein Kran oder ein Stapler ist immer irgendwo verfügbar.

Grüße aus Südbaden

Gruß
Loefflea alias der "Schofför"

mit Hilux XC, und aktuell in Warteposition auf die neue ExKab 7S, (wiederum das erste Original)

mit vormals Nissan Navara D401 KC und darauf ne ExKab 3S. Dem Original!
davor Navara D 22 mit Nordstar Camp 8L, davor VW LT 28 Selbstausbau, davor VW T3 Teilselbstausbau,
davor Fiat Panda, das kleinste Ein-Mann-Womo!
davor Lowe Rucksack, Salewa Zelt, und Coleman Kocher

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2 Wochen 6 Tage her #6 von fonyod24
Vielen Dank bisher.
Wir werden zwischendurch in Afrika fuer ein paar Monate im Busch arbeiten und braeuchten dann die Ladeflaeche/ Sitzplaetze 3-5 um verschiedene Sachen und Leute zu transportieren.
Wuerden dann eventuel auch in der abgestellten Kabine schlafen.
Wenn man die Stuetzen mitnimmt, kann man die dann irgendwo zwischen Ladeflaeche und Kabine verstauen oder muss man Platz in der Kabine finden?
An die Gazelle und Excab hatte ich auch schon gedacht. Man findet aber leider nicht sehr viele Erfahrungsberichte im Netz.
Hat hier jemand Erfahrung mit ihnen im Gelaende gemacht?
Chris alias Fonyod24

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2 Wochen 6 Tage her - 2 Wochen 6 Tage her #7 von bb
Hallo Foniod 24/Chris
offroad- und containertauglich sind nur Kabinen mit Aufstell- oder Popup Dach, geschlossen nicht über 2,30m Gesamthöhe incl.Fahrzeug.
Auch meine Empfehlung geht Richtung 1,5 Kabiner, denn beim Doka fängt die Kabine mit ihrem gesamten Gewicht erst auf der Hinterachse an und hängt dann weit über das Heck hinaus. Das beeinträchtigt das Fahrverhalten deutlich, vor allem, wenn es steil berghoch geht oder auf welligem Untergrund.
Arbeiten an den Federn sind auf jeden Fall fällig. Das kannst du alles Stück für Stück selber machen oder gleich einer vertrauenswürdigen Firma übertragen. Nestle gehört sicher dazu.
Wenn die Pritsche nicht gebraucht wird, kann sie ab. Das ermöglicht eine Wohnkabine mit mehr nutzbarem Raum.
Bei Festmontage der Kabine ist viel Vorwissen des Händlers/der Montagefirma notwendig, denn der Rahmen eines PU ist ein Stück weit flexibel und die Kabine muss dem folgen können.
Ein Argument gegen eine fest aufgebaute, individuell gefertigte Kabine ist, dass sie genau auf ein Fahrzeug passt und die Anpassung an ein anderes Fahrzeug nicht unbedingt einfach ist. Bei in Serie gebauten Kabinen ist der Wechsel einfacher.

Ich habe eine Four Wheel Popup Kabine seit 2011, seit 2014 auf der Pritsche meines Nissan KC, von 2001 bis 2011 hatte ich einen Landcruiser HZJ79 mit fest aufgebauter Innovation-Campers Kabine, mit dem wir unter anderem ein Jahr in Australien waren. Rückblickend fällt mir nichts ein, wo ich nicht auch mit der Four Wheel Kabine hätte fahren können.
Die Stützen meiner Kabine liegen hinter den Fahrersitzen. Dort habe ich die 1,5 Cab Notsitze ausgebaut und ein abgedecktes Fach eingebaut. Ganz unten links und rechts vom Kardantunnel liegt Bergematerial, darüber die Stützen und darüber ist Platz für Kühltasche, Hunde, Gepäck, .....
Weil wir die Stützen dabei haben, können wir die Kabine abstellen und das Fahrzeug solo nutzen. Wir haben in der Kabine zwei große Aluboxen für leichten Kram, der nicht in die Schränke passt. Die stellen wir nachts raus und vorne und hinten unter die Kabine, um sie zu stabilisieren. Auf langen Reisen ist das Abstellen auch interessant bei notwendig werdenden Reparaturen oder Wartungsarbeiten. Dann bleibt die Kabine mit allen Wertsachen auf dem sicheren Abstellplatz und kann dort weiter bewohnt werden, wenn die Rep. länger dauert, während das Fahrzeug solo in die Werkstatt fährt.

Ihr müsst euch darüber klar sein, dass es in jeder offroadtauglichen Wohnkabine für Midsize Pickups sehr eng zugeht und dass ihr ständig räumen müsst. Das Dach vollzupacken ist auch ein Problem, denn bei einem Aufstelldach muss das Gewicht auch gestemmt werden, außerdem wandert dadurch der Schwerpunkt nach oben. Ein 2. Rad unterzubringen, ist schwierig, beim HZJ hatten wir es auf dem (ausreichend tragfähigen) Dach und mussten dafür die Gasdruckfedern verstärken.

Ich würde auch über die Option nachdenken, eine kleinere, leichte Wohnkabine zu kaufen und einen kleinen Offroad Anhänger (unter 750kg) mit der gleichen Rad/Reifen Kombination wie der Zugwagen. Der hat dann 400 bis 550kg Zuladung und das reicht für Wasser, Ersatzrad, Werkzeug, Greifzug, Stahlseil, Kabinenstützen, ..... Die Beschränkungen durch den kleinen Anhänger sind eher kleiner, als die durch eine zu große Kabine. Vor allem dann, wenn ihr wirklich eine Doka kaufen wollt.

Hier im Marktplatz gibt es übrigens gerade einen Amarok mit Radstandsverlängerung. Das ist ein Doka mit längerer Pritsche, auf den dann eine entsprechend längere Kabine passt. Vielleicht eine Option, aber ich kann zum Fahrzeug und zu dessen Eignung für eure Pläne nichts sagen.

Abgesehen davon würde ich auch über einen Sprinter 4x4 oder Daily 4x4 Transporter nachdenken. Die bieten mehr Platz und Wohnkomfort als Pickup mit Leichtkabine.

Für alle Optionen gilt, dass es sehr knapp wird, wenn ihr bis Mitte 2020 Fahrzeug und Kabine und Einrichtung komplett haben wollt. Die meisten guten Anbieter sind auf viele Monate ausgebucht. Bei Anbietern, die kurzfristig liefern können, würde ich ganz genau hinschauen.

Offroadtaugliche Kabinen gibt es mittlerweile von vielen Herstellern, zu schade, dass die Abenteuer Allrad gerade vorbei ist, da hättest du einen Überblick bekommen. Auf den üblichen Campingmessen findest du Offroad Kabinen nicht.

Einige Anbieter haben auch Fahrzeuge mit Kabine in der Ausleihe. Da könnt ihr mal Probewohnen, bevor ihr einen Betrag zwischen 50000 und 100000€ investiert.

Guten Start ins Rentnerleben, Bernhard

2001 bis 2011: Toyota HZJ79 mit Innovation Campers Kabine - Eigenausbau
Wohnkabine ab 2011: Four Wheel Ranger Popup - Eigenausbau
2011 bis 2014: Ford Ranger XL 2AW 1,5 Cab;
ab 2014: Nissan Navara SE KC
Alltagsauto seit 2009: VW Caddy mit 1,4l 16V BUD Ottomotor und Vialle LPG Anlage
Letzte Änderung: 2 Wochen 6 Tage her von bb. Begründung: Das Schreiben hat etwas länger gedauert, daher habe ich die letzte Antwort von Chris nicht berücksichtigt.

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2 Wochen 6 Tage her #8 von holger4x4
Nun in Afrika befinden sich die sitzplätze ja auch auf der Pritsche ;-) Ein 1,5 cab würde dafür also auch reichen, dann natürlich mit ladefläche. Denk dran, dass ihr aber die Heckklappe dann nicht dabei habt. Ein Tailgate Netz müsste dann die Aufgabe übernehmen.
Je nach Kabinenkonstruktion kann man die Stützen seitlich der Kabine in den Laderaum einschieben. Man sollte die nur klapperfrei befestigen.
3 Monate in Afrika stationär in der Kabine wohnen? Da lohnt es sich ggf eine komfortablere Unterkunft mit mehr Platz zu suchen.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier

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2 Wochen 6 Tage her - 2 Wochen 6 Tage her #9 von Loefflea

fonyod24 schrieb: und Excab hatte ich auch schon gedacht.
Hat hier jemand Erfahrung mit ihnen im Gelaende gemacht?


Hallo Chris,
Schau mal z.B. hier:
trackspatz.de

oder hier:
cinco-osos.blogspot.com

Gruß
Loefflea alias der "Schofför"

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Letzte Änderung: 2 Wochen 6 Tage her von Loefflea.

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2 Wochen 6 Tage her #10 von fonyod24
@ Holger:
1.5 Kabine geht leider nicht, weil wir den Hilux als vollwertiges Auto nutzen muessen, wenn wir wieder in Europa sind. Muessten uns also mit der Doka arrangieren und entsprechende Abstriche woanders machen.
Wo wir arbeiten werden ist wirklich Busch und die Wohnkabine wahrscheinlich noch "Luxus" gegen alles Andere.
Tailgatenetz hatte ich mir vielleicht auch schon gedacht.
Aber es is gut zu wissen, dass es vielleicht etwas Platz zwischen Kabine und Ladeflaeche gibt um evtl. die Stuetzen zu verstauen.
@ Bernhard:
An einen Offroad trailer hatte ich auch schon gedacht, habe dann aber zu viele negative Berichte gelesen, abgesehen von den anderen Nachteilen die es bringt (Containerverschiffungen etc.).
Ich dachte an eine verstellbare OME oder Ironman Fahrwerksverbesserung und eine leichte Kabine (max 500kg trocken) mit wenig/ keinem Ueberhang, um das Gewichtschwerpunktproblem mit der DoKa bestmoeglich zu kontrollieren.
Vielen Danke fuer Stauraumtips.

Es hoert sich ja so an, als ob die Kabine stabil genug ist, dass man sie nutzen kann, wenn sie auf Stuetzen steht.
Also, sie ist noch niemanden umgefallen/ weggeknickt, wenn es mal ein Gewittersturm gibt?

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2 Wochen 6 Tage her #11 von holger4x4
Das hängt von den Stützen ab und wie tief man die Kabine runterkurbeln kann. Wenn die ziemlich unten steht, dann wackelt es auch nicht zu viel. Zusätzlich kann man die Kabine noch auf Paletten oder ein paar Steine absetzen, was so da ist.
So eine Alukabine ist auf jeden Fall stabil genug für so einen Einsatz im Busch.

Gruß, Holger
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2 Wochen 6 Tage her #12 von Loefflea
warum sollte sie kippen?
Selbstverständlich "fährt" man die Kabine auf Stützen soweit runter wie es geht.
Ein Unterbauen mit Paletten, oder auch Getränkekisten oder sonstiges, erhöht die Standsicherheit.
Mit einem Gewicht von 40.ookg plus bei den Stützen mußt du rechen!
Und mit Platz für die Stützen zwischen Kabine und Pritschenwand würde ich nicht kalkulieren.

Gruß
Loefflea alias der "Schofför"

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2 Wochen 6 Tage her - 2 Wochen 6 Tage her #13 von bb
Noch ein anderer Aspekt, der gerne übersehen wird:
Wie sieht es in den geplanten Reiseländern mit der Dieselversorgung aus? Gibt es dort und auf den Strecken dorthin überall Diesel, der tauglich für aktuelle Euro 6 Motoren ist? Adblue bitte auch nicht vergessen! Wenn nicht, bleibt nur ein gebrauchten Euro 3 / 4 Pickup.
Wenn euch die Touren sehr weit in den Busch führen, ist für einen Euro5/6 Diesel auch ein 2. Dieseltank wichtig, um die Reichweite zu erhöhen und Betankung aus Dieselfässern mit fragwürdiger Treibstoffqualität zu verhindern.

Denkmodell für den Fall: Routenplanung ändern und Fahrzeug vor Ort kaufen, eventuell Kabine hier kaufen und einzeln verschiffen.

Was den Anhänger angeht:
Ein 20 Fuss Container hat knapp 5,9m Innenlänge. Einen Anhänger kann man bei 5,30m Fahrzeuglänge zum Transport auch senkrecht stellen, notfalls die Räder abmontieren. Oder ihn vor Ort kaufen.

Kabine auf Stützen:
Unsere 4Wheel wackelt zu sehr, wenn sie nur auf ihren Stützen steht. Da muss was drunter, wenn man drin wohnen will.

Einrichtungshinweis:
Wenn zwei Erwachsene es längere Zeit darin aushalten sollen, sollte das Innenleben so konstruiert sein, dass einer im Alkoven zumindest bequem liegen, vielleicht auch hocken kann, während der andere unten noch liest, schreibt, irgendwie aktiv ist.

Gewicht:
Unsere relativ lange 4Wheel hatte als Leerkabine ohne Einrichtung ein Gewicht von 250kg. Ein hardtopähnicher Aufsatz wie die Ortec Minicamp fängt ab 120kg an, mit Fenstern, Dachluke, .... ohne weitere Einrichtung würde ich mit mindestens 175kg rechnen.
Vergiss also 500 kg Gesamtgewicht für Kabine incl Inneneinrichtung und Ausrüstung, Markise, Ersatzrad, Werkzeug, Solaranlage, Zusatzbatterie, Wasser- und Lebensmittelvorräte und was sonst noch so mitkommt für viele Monate. Alleine die Stützen schätze ich zusammen auf 60 bis 80kg
Es sei denn, ihr könnt eure Ansprüche drastisch reduzieren und seid absolute Minimalisten. Dann wäre Hardtop und Dachzelt sinnvoller, denn auch mit einer Offroad Kabine seid ihr nicht weit vom Fahrzeuglimit weg.

Bernhard

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Letzte Änderung: 2 Wochen 6 Tage her von bb.

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2 Wochen 6 Tage her - 2 Wochen 6 Tage her #14 von Maddoc
Ich könnte mal 'Fernwehmobil' schreiben.
Unterwegs sicher etwas schwieriger abzusetzen, dafür kann man locker 4-5 Personen mitnehmen (in Afrika, nicht bei uns! !!)

Gruß Marc


2016er Isuzu D-Max SpaceCab mit Automatik und 3-Rad-Antrieb.
Diverse kleinere Umbauten.
Fernwehmobil, reisefertig mit Frau und Hund deutlich unter 3000 Kilo.
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2 Wochen 6 Tage her #15 von holger4x4
Also meine relativ schweren Rieco Titan Stützen wiegen einzeln gut 14kg, macht in Summe ca 60kg und nicht 80kg.

Das mit dem Sprit ist allerdings ein Thema, vor allem wenn ihr längere Zeit vor Ort bleiben wollt. Dann muss das Fahrzeug mit der Spritqualität dort klar kommen.
Vielleicht doch einen Benziner nehmen....? Oder einen "Afrika Pickup" vor Ort kaufen und später verkaufen, und nur die Kabine verschiffen?

Gruß, Holger
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2 Wochen 6 Tage her - 2 Wochen 6 Tage her #16 von Maddoc
DPF ausbauen und auf Euro 3 rückprogrammieren lassen....

nicht günstig aber zuverlässig!

Gruß Marc


2016er Isuzu D-Max SpaceCab mit Automatik und 3-Rad-Antrieb.
Diverse kleinere Umbauten.
Fernwehmobil, reisefertig mit Frau und Hund deutlich unter 3000 Kilo.
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2 Wochen 6 Tage her #17 von Mojito03
Ich sag jetzt mal Trayon-Camper.
Liebe Grüsse Dani

Isuzu D-Max 2014, OME Fahrwerk heavy 600kg, Unterbodenschutz, Warn XDC Winde, Dotz Stahlfelgen BF Goodrich AT 285/75/16, Flachpritsche mit Trayon 1830 DeLuxe, Long Range Tank, ARB Roof-Rack, Safari Snorkel, Pipercross Luftfilter, Auflastung 3,2t

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2 Wochen 5 Tage her #18 von manfred65
Ich schmeiss jetzt mal die Popup-Kabinen meines neuen Anbieters BundutecUSA mit in die Überlegungen.
- Gute Gewichtsverteilung ( alles Schwere vorne )
- als Popup für Handelsübliche Pickup oder Version für Flachpritsche machbar
- hoher möglicher Individualisierungsgrad ( auch beim weglassen und den Abmessungen )
- nicht die leichtesten aber robust und "Down-under-getestet"
- großflächige Durchlüftung nach allen Seiten.

näheres per PN

Gruß
Viola und Manfred

2000er F-250 SC LB 7.3 Powerstroke + ´92er Jayco Sportster 8ft Popup
www.wohnkabinen-forum.de/index.php/forum...co-popup-renovierung
Importeur für BundutecUSA, Travel Lite und Palomino Popup-Camper.

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2 Wochen 5 Tage her #19 von suzali
Hallo Chris,

ich habe einige Teile Afrikas durchreist, kenne dortige Pisten (Baustellenumleitungen sind oft noch schlimmer!!) und schreibe dir während ich gerade auf einer 25.000 km Tour unterwegs bin. (unser Pickup trägt unsre Kabinen mittlerweile seit über 200.000 km :grin: )

Meine Erfahrung / Empfehlung: Vergiss DoKa mit Kabine für diese Zwecke.
Single oder 1 1/2 Kabine und Kabine mit max 300 kg Leergewicht. Auf solchen Touren schleppst du seeeehr viel Wasser, Kraftstoff, 2. Reserverad, Werkzeuge, Bergematerial, Ersatzteile etc. mit, dass jeder Pickup an seine Beladungsgrenze kommt. Und dann echtes Gelände.....

Ich will gar nicht weiter auf Details eingehen, oder hier den Schulmeister geben, aber das musste ich hier mal los werden.:Meinung:
Ich wünsche Dir trotzdem weiterhin viel Spass bei den Planungen und Überlegungen. Und halte uns bitte unbedingt auf dem Laufenden, Danke!

Gruß aus dem wunderschönen Samara,
Ali

Liebe Grüße
Ali
____________________________________________________________________________________________________

BT-50 mit Selbstbaukabinen, > 200.000 Woka-Kilometer in 35 Ländern auf 3 Kontinenten

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2 Wochen 5 Tage her #20 von Stefan
...da kann ich Ali nur Voll und Ganz zustimmen.
Am besten gleich den Alkoven auch weglassen. Aber das habe ich in den passenden freds sicher schon erwähnt.

Mir fällt da immer gleich der Franzose mit seiner Northstar auf dem D40 in UlaanBaatar (Mongolei) ein, der die Kabine mit langen Spanngurtern einmalrum zusätzlich gespannt hatte, weil alles so wackelte und sich löste. Allerdings ist er bis dato noch gar keine Pisten gefahren in der Mongolei...
Ich glaub es ist schon viel gesagt von reisenden, die auch selbst die Erfahrungen auf ihren Trips gemacht und viel gesehen haben!


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Camp Oasis, hier trifft sich alles. Moped, Auto, Fahrrad



Gruß Stefan

Toyota Hilux. Damit 41 Länder, 3 Kontinente.

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