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Frage Reienfolge beim Verzurren der Kabine
- Buraq4x4
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abertram schrieb: die Original- Zurrpunkte beim Ranger sind nach DIN mit 500 daN angegeben (Amarok hat 400 daN), also bezogen auf die Last der Kabine eigentlich wohl stark genug ausgelegt für die Eco200.
Ich weiß nicht, wie das beim Ranger ist, aber bei meinem Hilux befinden sich die Original-Zurrpunkte nicht auf der Ladefläche, sondern sind an den Seitenwänden angebracht. Ist das beim Ranger auch so?
Wenn das bei dir auch so ist, wäre der Niederzurr-Effekt bei deiner Befestigungsvariante natürlich geringer und der Winkel zum Auf-den-Ladeflächenboden-pressen der Kabine flacher.
Viele Grüße, Ralf
Toyota Hilux Xtra Cab D-4D mit Tischer Box 240
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- bb
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Gruß, Bernhard
Diverse Transporter Eigenausbauten seit 1981, HZJ 79 mit Festkabine 2001 bis 2011; Four Wheel Ranger Popup - Eigenausbau seit 2011, zu verkaufen nach umfassender Renovierung ab Frühsommer 2024
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- Volker1959
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Da ist doch völlig egal wieviel Kilo die Haken abkönnen!
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- flaxi
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:genau:Volker1959 schrieb: wenn die Pritsche mit 4 oder 6 10er Schrauben im Gummi Silentblöcken am Rahmen befestigt ist, wie soll denn da bitte eine 700 Kg Kabine die über 2,00m hoch ist bewegungsfrei oben drauf stehen! Das kann doch garnicht funzen! :shock:
Da ist doch völlig egal wieviel Kilo die Haken abkönnen!
und da ist auch die Wanne vollkommen unrelevant !
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- SH53
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Wie ist das eigentlich mit den Befestigungsringen, die die Firma Tischer für ihre Kabinen auf der Ladefläche der Trägerfahrzeuge montiert? Sind die mit dem Rahmen verbunden oder auch nur mit der Laderaumwanne?
Gruß Norbert
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- Buraq4x4
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SH53 schrieb:
Wie ist das eigentlich mit den Befestigungsringen, die die Firma Tischer für ihre Kabinen auf der Ladefläche der Trägerfahrzeuge montiert? Sind die mit dem Rahmen verbunden oder auch nur mit der Laderaumwanne?
Die sind durchgeschraubt und direkt mit dem Rahmen verbunden.
Viele Grüße, Ralf
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- Stefan
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Also die Toyota - Pritsche ist an 6 Punkten verschraubt (M10x1.5).
Davon ist lediglich an den beiden hinteren Punkten ein Gummischeibchen 2mm dick untergelegt. Der Rest ist Stahl auf Stahl! Nix Silentblöcke...
Gruß Stefan
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- flaxi
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Und selbst die Rahmen verwinden sich massive..........manchmal bis zum Bruch !
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- Jens Heidrich
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Grundsätzlich unterstelle ich den Fahrzeugherstellern erst einmal, dass die Ihre Hausaufgaben bezüglich der Zurrpunkte gemacht haben. Über mehrere 1.000km gehende Fahrerversuche mit Amarok Doka und Ranger Doka mit Nordstar 6S und Four Wheel Grizzly haben keine Unregelmässigkeiten zu Tage gefördert. Wir könnten zwar jedem Kunden noch einen zusätzlichen Haltesatz für ein paar hundert Euro verpassen, aber das halte ich persönlich nicht für fair.
Das Fahrzeugrahmen sich verwinden müssen ist hinreichend bekannt, zu steif verspannte Rahmen brechen sonst. Deswegen sind auch 80% der mir bekannten Rahmenbrüche bei luftgefederten Autos entstanden. Habe ich eine rahmenfeste Verbindung ohne jede Schwingmöglichkeit, dann kann sich die Verwindung des Rahmens auch in die Kabine übertragen. Expeditions LKW haben ja nicht zum Spass eine durch Dreipunktlagerung vom Rahmen entkoppelte Wohnkabine. Fazit: Die Wahrheit liegt in der Mitte.
Ich ziehe die Kabine immer erst vorn mit den Zurrpunkten fest, quasi an die Frontwand heran. Danach ziehe ich hinten fest. Die Zurrwinkel dürfen dabei nicht zu flach sein. Ideal ist, wenn die vorderen Gurte nach vorn und außen ziehen, die hinteren Gurte nach hinten und außen.
Eine Laderaumwanne ist nicht ideal, muss aber auch nicht zwangsläufig raus. Mit entsprechender Gummiunterlage versehen empfehle ich das nachziehen der Gurte nach 20 bis 50km. In der Regel hat sich die Kabine dann vollständig gesetzt und alles bleibt fest. Spätestens nach dem zweiten Nachziehen sollte entglitt Ruhe sein. Trotzdem ist es ohne Wanne besser. Eine Beschichtung muss nicht sein. Die Ladefläche darf ruhig verkratzen, oder kaufen wir uns Schuhe, und vermeiden dann, dass die Sohle Schmutz und Kratzer abbekommt?
So sehe ich das. Trotz einer größerem dreistelligen Zahl an verkauften Kabinen hat bisher noch keiner unserer Kunden eine verloren.
Lieben Gruss,
Jens
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Jens Heidrich ist Generalimporteur für Wohnkabinen der Marke Four Wheel Campers und Markeninhaber von Nordstar und Camp-Crown Wohnkabinen.
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- davlin
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Und egal wie man es macht aus einem PU mit Kabine wird nie ein Wohnmobil.
Gruß Günter
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davlin schrieb: egal wie man es macht aus einem PU mit Kabine wird nie ein Wohnmobil.
Na, dass will ich doch stark hoffen! :Meinung:
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- Bobby268
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Beim Lux hatten wir die Zurrösen von der Pritsche mit dem Rahmen verbunden (direkt durchgeschraubt, aber zwischen Öse und Rahmen einen Gummipuffer verbaut), beim Ranger macht es interessanter Weise keinen Unterschied, ob ich die Kabine am Rahmen direkt oder an den Zurrösen der T5-Pritsche festschraube. Allerdings ist hier zwischen Rahmen und Pritsche nur ein 2mm-Puffer zwischen.
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- Stefan
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Flaxi, hier irrst du aber gewaltig.
Es macht schon einen Unterschied, ob die serienmäßige Pritsche "weich" in Silentblöcken gelagert ist, oder aber starr auf dem Rahmen verschraubt ist.
Natürlich wird sich der Rahmen beim Verschränken ein wenig verwinden. Aber diese fiesen Nickbewegungen auf Betonplattenautobahnen werden durch eine auf Silentblöcken gelagerte Pritsche nicht weniger...!
Gruß Stefan
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- flaxi
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Meine persönliche Quintessenz ist eben, wenn es irgendwie machbar ist, die Fixierung möglichst direkt am Rahmen zu realisieren.
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Stefan schrieb: Aber diese fiesen Nickbewegungen auf Betonplattenautobahnen werden durch eine auf Silentblöcken gelagerte Pritsche nicht weniger...!
Hm , :hmm: ich kann jetzt nicht beurteilen wie stark das Nicken bei Absetzkabinen ist.
Meine Bimobil ist starr ( Eisen auf Eisen ) mit dem Rahmen verschraubt und das nervige Nicken hab ich auch.
Also hat das Nicken andere Ursachen
Gruß Rudi
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- Volker1959
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Früher bei meinem Nissan hatte ich das Problem auch!
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- flaxi
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Meine Adventurer war einfach nur "fest" !
Wenn ich mir halt nun den Rahmen des Navara (wie eigentlich jeden Japaners) anschaue, erkenne ich sehr schnell, wie "flexibel" die Japaner ihre Trucks bauen. Aber ich will ja nicht jammern....... :oops:
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- Jens Heidrich
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Lieben Gruß,
Jens
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- abertram
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Jens Heidrich schrieb: Je weniger Gewicht hinter der Hinterachse, umso geringer das Nicken.
Lieben Gruß,
Jens
Demnach müsste es aber dann Einbildung sein, dass die vorherige Verladung (10 cm weiter hinten) sich besser hat fahren lassen. Wie dem auch sei, die hinteren Gurte sind so fest, dass ich nicht nachziehen konnte, vorne habe ich noch nicht geprüft (muss erst die Körbe noch leer machen, damit ich platz habe).
Danke jedenfalls für die Antworten bis hierhin. Vielleicht möchte ich wirklich zu viel Wohnmobil- Fahrkomfort, auch wenn mein altes Mobil nur wenig davon geboten hat.
Gruss
Andreas
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- Pantin
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ich ziehe immer zuerst die vorderen Spanngurte an und dann die hinteren, aber eigentlich hat das keinen Einfluss auf Kabinennicken o.ae. Die Zugkraft der Gurte ist ja nicht so stark, dass du die Kabine damit in eine Richtung ziehst...
Richtig ist jedoch, die Kabine NUR an Oesen zu befestigen, die direkt mit dem Rahmen verbunden sind, da die dynamischen Kraefte, wie z.B. beim Bremsen, Anfahren etc. viel hoeher sind, als die statischen Kraefte.
Hast Du Mal geguckt, ob die Kabine mittig sitzt?
Uebrigens hast du einen Doka oder Extracab?
Ciao
Martin
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