Topic-icon Frage Vorstellung Neuling und Projekt-Spinnerei "Kabine für Anhänger"

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1 Monat 2 Wochen her #1 von philippb
Guten Morgen,

ich bin neu hier im Forum, ich habe allerdings keinen Pickup, sondern würde gerne für meine Familie und mich eine Wohnkabine bauen, die man auf einen Hänger setzen kann.

Dazu stöbere ich hier ein wenig durch das Forum, mal schauen, wie konkret die Pläne noch werden. Auch wenn ich mich als recht geschickt bezeichnen würde: es ist eine steile Lernkurve und einige Handgriffe müssen dann gleich auf Anhieb sitzen (oder man schaut halt jeden Tag auf den Schandfleck). Ging mir bei meinem Haus auch so.

Ich überlege, einen Sandwichaufbau aus 20mm XPS zu machen, gestützt durch ein Gerüst aus Sperrholz, und dann außen mit GFK zu laminieren. Innen entweder GFK plus dünnes Sperrholz oder nur Sperrholz (wenn es denn ausreichend ist, um die Zugspannungen für das Sandwich aufzunehmen).

Am Ende herauskommen soll eine 2m breite, 2m hohe und 4-5m lange Kabine, die einigermaßen Aerodynamisch gestaltet ist soweit möglich.

Momentan schaue ich nach geeigneten Hängern und informiere mich zum Thema GFK.

Viele Grüße,
Philipp

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1 Monat 2 Wochen her #2 von Pick-up Camper unterwegs
Hallo Philipp und :welcome: im Forum,

wenn du in der Suche hier im Forum etwas schaust, dann findest du ein paar Projekte die ebenfalls Absetzkabinen auf Anhänger gebaut haben.

Etwas skeptisch bin ich bei den von dir angedachten Abmessungen. Da brauchst du schon einen sehr großen Anhänger wenn du mit 4-5m Länge planst. Dazu dann auch das entsprechende Zugfahrzeug.

Nur mal als Beispiel: wir haben einen Saris K1. Der ist 2,7m lang und 1,7m breit bei 2,7t zGG. Wenn ich mir das fast doppelt so lang vorstelle, dazu noch 30cm breiter, dann sollte da kein Golf davor gespannt werden. Möglich ist das sicher, aber auf jeden Fall muss das Gewicht und die Gewichtsverteilung beachtet und möglichst vor dem Bau berechnet werden. Sonst drohen böse Überraschungen.

 

:cab: VW Amarok - Nordstar Eco180


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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #3 von philippb
Hallo,

vielen Dank für das nette "welcome"!

Hänger hatte ich an sowas hier gedacht:



-> 1350 kg zGG, 4x2m und man hat eine knappe Tonne Zuladung. Der Punkt ist, dass ich 4 Schlafplätze brauche und es so sein soll, dass man auch drinnen mit der Familie mal frühstücken kann wenn draußen die Welt untergeht. Aber klar, vielleicht kann man duch etwas Cleverness Länge ausgleichen (klappbare Betten )

Der Punkt bei diesem Hänger ist nur: Hochlader, relativ kleine Räder, wird sich vermutlich nicht besonders toll fahren. Und beim Tieflader müsste ich die Kabine seitlich über die Bordwand oder Plattform überstehen lassen weil die natürlich geringere Innenmaße haben - und entsprechend schauen, wie genau auch in unseren Nachbarländern "überstehende Ladung" definiert wird.

Grüße,
Philipp
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von philippb.

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1 Monat 2 Wochen her #4 von Pick-up Camper unterwegs
Links kannst du als Neuling noch nicht einstellen. Schreib mal die Bezeichnung vom Anhänger rein.
Mit 1350kg zgg dürfte das schwierig werden. Bei den Abmessungen bist du fast bei einem Lkw Aufbau. Und da bist du schnell bei 800 bis 1000kg. Glaube auch nicht die zuladung aus dem Prospekt, ist wie bei Autos. Die sind auf der Waage auch schwerer.
Welches zugfahrzeug hast du?

:cab: VW Amarok - Nordstar Eco180


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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #5 von philippb
Ah gut, da kann ich mich lange versuchen :)

Harbeck GmbH, "Plattform Mono", B 1350 PL-H

Massen muss ich noch überschlagen - wären theoretisch schon 40m2 Oberfläche ohne alles und ja, das könnte in der Tat knapp werden, kommen noch Versteifungen hinzu und der Ausbau.

Ich hab nen Octavia, der darf eben diese 1350 kg ziehen.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von philippb.

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1 Monat 2 Wochen her #6 von Jupp!
Was spricht gegen einen Wohnwagen die gibt es oft günstig auch mit 5 Betten und allem was es braucht! 

Isuzu D - Max mit Tischer 260
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1 Monat 2 Wochen her #7 von Pick-up Camper unterwegs
Brauchst du den Anhänger noch für irgendwas anderes? Falls nein, kauf dir wie Jupp vorgeschlagen hat einen fertigen Wohnwagen. ;-)

:cab: VW Amarok - Nordstar Eco180


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1 Monat 2 Wochen her #8 von philippb
Nichts spricht dagegen - außer dem schlummernden Wunsch, eine selbst ausgebaute Kabine zu haben und der Doppelnutzung des Hängers (wenn die Kabine abgesetzt ist) - dann könnte ich meinen aktuellen Hänger verkaufen.

Aber du hast Recht: einen günstigen Wohnwagen leeren und innen neu ausbauen ist sicherlich auch eine weniger fehlerträchtige und sicherlich rechtlich sauberere Möglichkeit.

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1 Monat 2 Wochen her #9 von Jupp!
Nimm deine Überschrift und mach dir Gedanken ! Ein passender Hänger kostet auch Geld und eine Kabine bauen kostet viel Geld und noch mehr Zeit !! Einen Wohnwagen gebraucht kannst du kaufen und nächste Woche losfahren und den schlummernden Traum träumen !

Isuzu D - Max mit Tischer 260
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1 Monat 2 Wochen her #10 von holger4x4
Hi,

da bin ich bei den anderen! Ob sich da ein Eigenbau lohnt? Bei der Größe wird ein Selbstbau immer deutlich schwerer als ein Wohnwagen. In der Größe würde ich da ehr Richtung 3,5to für den Hänger gehen, dann bleibt auch noch was Zuladung. Das wäre dann ein Vorteil gegenüber dem Wowa, die haben meist wenig Reserven. Du brauchst dann aber auch ein ordentlichen SUV mit min 250PS als Zugwagen.
Und wenn doch selbstbau, dann besser GFK Rollenware verarbeiten als selbst zu laminieren. Oder gleich GFK Sandwichplatten. Bei allem anderen wirst du nicht glücklich mit einer ordenlichen ansehnlichen Oberfläche. Mehrere Schichten laminiert wird auch gut schwer.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner ersten Kabine: Bilder hier , und der noch aktuellen Kabine hier . Das neue Projekt kann hier verfolgt werden.

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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #11 von manfred65
Das mit dem Hochlader-Anhänger geht schon...auch ohne die übliche "Rasenmäherbereifung".

Wir nutzen einen EDUARD in 4x2m für alles mögliche:
- ursprünglich als Transporter fürs Trike und die Baustelle gekauft wurde daraus eine mobile Werkbank für unsere Kabinenrenovierung, mit 160cm Plane der perfekte Umzugshelfer und er hatte auch schon die eine oder andere Wohnkabine drauf.
Ich habe den Schein jetzt nicht hier, meine aber dass 155/70x13 Reifen drauf sind (Erinnern mich an meinen R5 Alpine 1983 ). Ladehöhe ca. 60 cm.

EDIT: Zulassung ist auf 2,7to bei etwa 600+ kg Leergewicht (mit Seilwinde, Bordwänden und 160 cm Plane) .
Es ist alles drin was man für 100 km/h braucht, habe nur die Zulassung nicht gemacht weil mein damaliges Zugfahrzeug zu leicht dafür war.

 

LG aus Mittelschwaben
Viola und Manfred

Importeur für Wohnkabinen der Marken BundutecUSA und GEOCamper

www.wohnkabinenforum.de/forum/amerikanis...co-popup-renovierung

1992 Jayco-Popup ohne Pickup und Isuzu D-Max SpaceCab mit wechselnden Wohnkabinen von BundutecUSA

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1 Monat 2 Wochen her #12 von bb
Ich habe mir vor ein paar Jahren mal den Kanus Desto in der Transport Variante angesehen. Der hat eine große Heckklappe und wenig Innenausstattung, da könnte man viele eigene Vorstellungen realisieren. 
Einen Standardwohnwagen ausräumen und mit einer kompletten neuen Inneneinrichtung versehen, wird jedenfalls nicht ganz billig. Ich glaube nicht, dass sich ds rechnet.
Ich hatte mal die Idee, einen aerodynamisch gebauten leeren Anhänger zu kaufen und auszubauen, da hat man zumindest schon mal das Fahrwerk und die Hülle. Gedacht hatte ich an einen Cheval Liberte Debon C300 oder C500. Die haben Komfortfahrwerke, die für Tiertransporte entwickelt wurden, was den Inhalten von Campingschränken vermutlich besser bekommt, als die auf Lasten optimierten Fahrwerke konventioneller Anhänger.

 

2001 bis 2011: Toyota HZJ79 mit Innovation Campers Kabine - Eigenausbau
Wohnkabine seit 2011: Four Wheel Ranger Popup - Eigenausbau
2011 bis 2014: Ford Ranger 2AW 1,5 Cab;
Seit 2014: Nissan Navara SE KC als Kabinentransporter und Lastesel
2017: Umzug aus dem Ruhrgebiet in das kleinste Dorf von Nordhessen mit 200 EW
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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #13 von holger4x4

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner ersten Kabine: Bilder hier , und der noch aktuellen Kabine hier . Das neue Projekt kann hier verfolgt werden.
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1 Monat 1 Woche her - 1 Monat 1 Woche her #14 von philippb
Hallo zusammen,

inzwischen bin ich weg von der Stehhöhe und peile eher 1,60m an. Eine interessante Alternative ist es, ein Dachzelt zu montieren bzw. ein kleines Aufstelldach zu bauen.

Ich könnte meinen bestehenden Hänger umbauen, Anfrage beim TÜV erstmal positiv dass das geht, nur muss ich es auch erstmal gescheit machen.

Ich könnte mir ein Sandwich vorstellen, von außen nach innen:
  1. GFK, 2-lagig, an den Kanten evtl. stärker + Gelcoat
  2. 6.5 mm Sperrholz
  3. 20 mm XPS
  4. 6.5 mm Sperrholz

    Mit meinen Maßen ergibt das überschlägig ein Gewicht von 12 kg pro m2 [siehe unten] und ein Gesamtgewicht von 350 kg. Das addiert zum Hänger ergibt dann 650 kg und eine rechnerische Zuladung (weiterer Ausbau und fahrbereiter Zustand) von 700 kg, wobei es nicht mein Ziel ist, hier an's Limit zu gehen, natürlich.

    Jetzt schau ich mal was der TÜV sagt zum prinzipiellen Sandwich-Koffer und wenn es ihn nicht aus den Latschen haut, dann mach ich mal ein Probestück Sandwich um zu schauen was es so hält und wie viel Arbeit es ist.

    Was denkt ihr über das Sandwich? Ich habe es so gewählt weil es am Ende dann fast ein Monolith ist, und die GFK-Schicht ist eigentlich nur die Versiegelung für das Holz und etwas die Versicherung, dass es den Kasten nicht an den Kanten zerlegt. Innen hätte ich gleich wohnliches Holz, und die Materialien sind besser zugänglich als die fertigen Sandwichplatten.

    [Gewicht, alles kg pro m2 und überschlägig]
    XPS 0.8, Sperrholz 6.5mm 4.3, GFK 2
Letzte Änderung: 1 Monat 1 Woche her von philippb.

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1 Monat 1 Woche her #15 von philippb
Ah, merke es selbst ... die 6.5mm außen sind wahrscheinlich übertrieben bzw. das zentrale Gewichtsproblem. GFK-Platten wiegen 5.5kg ggü. meinen 12, und sinnvoller wäre es vielleicht, außen wie vorgeschlagen komplett auf GFK zu gehen (fertige Bahnen) oder zumindest dünneres Holz zu nehmen, wenn man denn einen Vorteil in der Verarbeitung darin sieht. Wobei das Holz ja auch erstmal verklebt werden will - ich sehe schon, ganz so einfach wie ich es mir vorstelle ist es nicht.

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1 Monat 1 Woche her #16 von BiMobil
Hallo Philipp

Ich sag dir mal die Sandwichwand meiner Bimobil Kabine 

innen 4 mm Sperrholz
dann 30 mm XPS Schaum 
außen 0,8 mm Alublech 

das alles unter Druck verpresst 

an den Kanten 25 mm Alurahmen
außen ein popeliger Aluwinkel so um die 25-30 mm

Das hält seit über 30 Jahre 
natürlich ist das dünne Alublech außen sehr empfindlich gegen Äste oder ähnliches.

Leime dir mal ein Sandwich mit 4 mm Sperrholz innen und außen und 20 oder 30 mm XPS zusammen .
Du wirst überrascht sein wie stabil das ist 

Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
seit 1988 Pick up / seit 1989 mit Kabine

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