Topic-icon Frage DIY-Projekt: Ladefläche, Küchenauszug, Lastauszug

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4 Wochen 1 Tag her - 4 Wochen 1 Tag her #1 von Wishbone
Hi,

auf der gerade beendeten Tour mit der Kabine hab ich ab und zu mal darüber sinniert, wie es wäre, für kleinere Touren oder für Touren mit "beengteren" Straßenverhältnissen eine Art Zweit-Setup zu haben, das nicht über 3m hoch baut und insgesamt 3,2t wiegt und auf das ich mit überschaubarem Aufwand je nach Bedarf umsatteln kann.

Eine niedrig bauende Zweitkabine kann ich mir - Überraschung! - nicht leisten, aber ich hab ja für den Amarok noch ein Carryboy-Hardtop, auf das ich problemlos ein 2-Mann-Dachzelt schnallen könnte.

Aber für die Ladefläche bräuchte ich einen sinnvollen Ausbau, einfach nur die Klamotten, Stühle, Tisch und ne Kühlbox auf die Ladefläche werfen, das ist ja dann doch nix. Bißchen Ordnung muss auch bei der Alternativversion herrschen! Mit dem Single Cab hab ich ja den Luxus, daß die Ladefläche ziemlich lang ist, da kriegt man einiges unter, möchte aber auch nicht klettern müssen.

Beim Stöbern bin ich schon vor langer Zeit auf diverse Videos und Blogs zu Eigenbau-Auszügen für T5 etc. und Pickups gestoßen (vor allem bei den Amis ist das populär). Teils ganz spartanische Kisten ohne Lager, nur auf Filzgleitern, teils mit Schwerlastauszügen, aber ein paar erste Ideen konnte ich schon aufsammeln. Ich bin kein sehr begabter Handwerker, aber ein solches Projekt traue ich mir durchaus zu, außerdem hab ich zur Not einen Kumpel (und kürzlichen Mandanten), bei dem ich noch was gut habe ;-) Außerdem hab ich schlicht Lust, im Herbst/Winter was zu basteln.

Dieser Thread hier dient erst einmal einer ersten Annäherung an das Projekt, was hätte ich gern, was ist sinnvoll, was ist möglich:

- Ein einzelner, großer und offener Auszug erscheint mir nicht so praktisch für Campingtrips, wenn ich dann diverse Euroboxen und eine Kühlbox verzurren müsste. Dann lieber 2 separate Auszüge nebeneinander, z.B. einer für eine Art Küchenzeile mit Kocher, Arbeitsfläche. Der andere für Klamotten oder sonstiges Equipment. Doch, ja, die Küche (ist ja eigentlich nur der Kocher und ggf. eine Spüle) sollte in einem Auszug untergebracht werden!

- Es gibt einige DIY-Bauten, die auf einer Art Kiste basieren, in die dann 2 getrennte Lastauszüge montiert werden. An sich eine gute Lösung, aber wenn ich eine der üblichen Kühlboxen von Engel oder Dometic anschaffen würde, kriege ich die ja auch nicht in die Kiste. Die Kiste sollte nämlich in der Höhe höchstens bis zur Ladekante reichen, oben drauf würde ich das Gepäck verstauen (so war das bei dem gemieteten Dachzeltcamper damals in Namibia gelöst, fand ich praktisch).

Daher spukt mir auch eine Lösung mit einer nach oben geschlossenen Kiste mit Auszug in Kombination mit einem daneben liegenden Auszug, der nach oben hin offen ist, im Kopf herum. Aber vielleicht passt ja auch eine Kühlbox rein und ich kann trotzdem eine Platte als Abschluss nach oben bauen (Be- und Entlüftung ist ein Thema, klar). Fürs flexible Verlegen von Stromkabeln für Elektrogeräte auf/in Schubladen hab ich schon irgendwo Lösungen gesehen, das wird kein größeres Problem.

Hier ein paar Videos von Lösungen, die mir gefallen, nur damit Ihr wisst, worüber wir ganz grob reden:




Hier schon eine ziemlich ausgeklügelte Version:

Und hier eine relativ spartanische Version, die mir aber gut gefällt (allerdings nur eine Schublade):


Habt Ihr noch Ideen für andere "Grundrisse" für so einen Ausbau? Wie gesagt, das ist bislang nur eine Idee von mir, aktuell gefällt mir aber der Grundriss "Kasten zwischen den Radkästen mit 2 Schubladen, Höhe bis Ladebordwand, oben plane Fläche" am besten.

- Wichtig ist, daß das Ding dann mit überschaubarem Aufwand ein- und ausgebaut werden kann.
Wie würdet Ihr die Konstruktion auf der Ladefläche befestigen? Einen Rahmen mit der Ladefläche vernieten scheidet natürlich aus. In einem Video wird der äußere Schubladenkasten einfach mit Spannschlössern an den Zurrpunkten auf der Ladefläche fixiert. Spricht da irgendwas dagegen? Habt Ihr andere Ideen?

- Material:
Was würdet Ihr da für Holz nehmen? Siebdruckplatten/Multiplex? MDF? Leimholz? Wasauchimmer?

Wieviel Kilogramm Belastbarkeit sollte so ein Auszugpaar haben? Es gibt ja alles von 30kg bis 250kg. Ich tendiere zur Mitte, ca. 100kg Belastbarkeit. Ich kann nicht wirklich einschätzen, was da alles an Equipment und Krempel so verstaut wird und was das alles wiegen wird, aber bedenkt, daß die Ladefläche beim Single Cab deutlich länger ist als die eines DoKa. Wenn ich sowas baue, dann würde ich (lasse mich aber gern eines besseren belehren) auch annähernd die komplette Ladefläche nutzen wollen, was längere Schubladen bedeutet und damit mehr Hebel.
Dass man bei den Auszügen nicht sparen soll, ist mir klar, aber habt Ihr Selbstausbauer da konkrete Empfehlungen?

So, das sind erstmal die Grundzüge meiner Überlegungen. Ich bin gespannt, was Euch so einfällt.

Grüße
Christian

Amarok SC mit Tischer 290S (a.k.a. "Heisenberg")
Mein - noch ziemlich wohnkabinenfreies - Blog zu Reisen in u.a. Namibia, Kirgistan, Patagonien, Karelien, Norwegen, Rumänien, Pakistan, USA, TransSib, Äthiopien etc.:
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4 Wochen 1 Tag her #2 von Atlantik

Wishbone schrieb: Hi,
.....

Wieviel Kilogramm Belastbarkeit sollte so ein Auszugpaar haben? Es gibt ja alles von 30kg bis 250kg. Ich tendiere zur Mitte, ca. 100kg Belastbarkeit. Ich kann nicht wirklich einschätzen, was da alles an Equipment und Krempel so verstaut wird und was das alles wiegen wird, aber bedenkt, daß die Ladefläche beim Single Cab deutlich länger ist als die eines DoKa. Wenn ich sowas baue, dann würde ich (lasse mich aber gern eines besseren belehren) auch annähernd die komplette Ladefläche nutzen wollen, was längere Schubladen bedeutet und damit mehr Hebel.
Dass man bei den Auszügen nicht sparen soll, ist mir klar, aber habt Ihr Selbstausbauer da konkrete Empfehlungen?

So, das sind erstmal die Grundzüge meiner Überlegungen. Ich bin gespannt, was Euch so einfällt.

Grüße
Christian


Auf Grund langjähriger Erfahrung in diesem Bereich: Nimm die 250 kg Schwerlastschienen.

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4 Wochen 1 Tag her - 4 Wochen 1 Tag her #3 von holger4x4
Statt Holzschubladen kann man an die Auszüge aus einem Rahmen mit 30mm Boschprofilen bauen und dann Euroboxen passend einfügen, z.B. so:


Das hat den Vorteil, dass man die Kisten im Haus packen kann und dann einfach nur reinsetzt.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier

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4 Wochen 1 Tag her - 4 Wochen 1 Tag her #4 von Wishbone
Schonmal danke fürs Mitdenken!

@Atlantik:
Gut, mehr ist besser, ist vorgemerkt.

@Holger:

Lustig, heute Vormittag bin ich beim Stöbern auf genau diese Variante mit (2x2cm) Aluprofilen und auch das Foto gestoßen und wollte die Links noch nachliefern:

Regal für Heckgarage, mit Auszug

Ein Regal in der Heckgarage, ohne Auszug

Das sind auf jeden Fall ein paar gute Aufhänger für die Planung!

Zwar mag ich die Aluprofil- und Euroboxen-Optik für "Innenausbau" nicht ganz so, aber ich muss in dem Fall ja nicht drin wohnen, saupraktisch sind sie definitiv.
Von der Konstruktion her dürfte das wahrscheinlich noch wesentlich einfacher sein als eine Holzkonstruktion, auch deutlich leichter und damit einfacher ein- und auszubauen.

Optisch "entschärfen" würde ich das dann durch eine schicke Holzplatte oben drauf. Ich hatte kurz mal daran gedacht, eine passgenaue Holzplatte für oben über die gesamte Breite der Ladefläche, annähernd formschlüssig, zu nehmen, aber das dürfte nicht praktisch sein, denn man verschenkt viel Platz an den Seiten. Und außerdem fiel mir glücklicherweise ein, daß die zwei großen Campingstühle und der Klapptisch ja auch noch verstaut werden müssen (oben drauf auf die Platte und verzurren ist suboptimal, denke ich). Die Schubladen/Auszüge nach vorne hin mit Holz zu verblenden, dürfte einfach machbar sein.

Aber damit bin ich schon ein gutes Stück weiter.

Weitere Punkte, die mich umtreiben:
Die Ladefläche des Single Cab ist 2,20m lang. Ganz so lang brauche ich die Auszüge dann aber doch nicht, glaube ich, zumal die allermeisten Schwerlastauszüge nur bis 1,50m verfügbar sind, soweit ich das recherchiert habe, die paar längeren, die es gibt, sind extrem teuer.....
Die Breite zwischen den Radkästen beträgt 1,22m, das würde dann für einmal 60er Kistenbreite und einmal 40er reichen und ich hätte noch Platz, um die Stühle daneben zu verstauen (oder hat jemand eine andere Idee, wo und wie man die elegant unterbringen könnte?)

Bei einem Auszug in 150cm Länge hätte ich zwischen Auszug und Fahrerhaus immer noch ca. 60cm Platz, der dann aber schwer zugänglich wäre (mein Hardtop hat im vorderen Bereich nur kleine Ausstellfenster, von außen komme ich also nicht ran). Was könnte man denn mit dem Platz sinnvoll anfangen? Die LiFePo aus der Tischer könnte dort untergebracht werden, aber sonst?

C.

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4 Wochen 1 Tag her - 4 Wochen 1 Tag her #5 von Pick-up Camper unterwegs
Pick-up Camper unterwegs antwortete auf DIY-Projekt: Ladefläche, Küchenauszug, Lastauszug
Beim Singlecab mit der langen Ladefläche i.V.m. einem Hardtop und wenn es etwas spartanischer sein darf, dann würde ich in 2 Ebenen ausbauen und auf ein Dachzelt verzichten.
Unten die Schwerlastauszüge mit Euroboxen, je nach Aufbau dürftest du da bei etwa 40cm (+/-) Höhe rauskommen. Oben drüber hast du dann eine Liegefläche die bequem 2,00 x 1x40m haben kann und von der Höhe je nach Hardtop noch ausreichend sein könnte.
Das ganze hätte in meinen Augen einen riesen Vorteil: du bleibst deutlich unter 2m Fahrzeughöhe und veränderst du Fahrzeugabmessungen nicht und der Schwerpunkt bleibt schön tief.
Damit sollte dann mit dem Amarok sehr viel möglich sein. ;-)

Zu dem was kann vorn in die Lücke: Stromversorgung und Wasserkanister mit flexiblen Schläuchen so dass du in der Außenküche fließend Wasser über eine Tauchpumpe hast und ggf. eine von oben zugängliche Klappe für (schwere) Ausrüstung die man nicht jeden Tag braucht.

:cab: VW Amarok - Nordstar Eco180


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4 Wochen 1 Tag her #6 von Atlantik

Wishbone schrieb: Schonmal danke fürs Mitdenken!

@Atlantik:
Gut, mehr ist besser, ist vorgemerkt.

@Holger:

Lustig, heute Vormittag bin ich beim Stöbern auf genau diese Variante mit (2x2cm) Aluprofilen und auch das Foto gestoßen und wollte die Links noch nachliefern.

......
C.


Nimm in Deinem Fall die 30x30 mm Aluprofile, nicht die 20x20 mm. :wink:

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4 Wochen 1 Tag her #7 von Stefan
Moin.

Für meinen Zweitwagen habe ich auch mal ein paar Schubladen gefertigt. Und zwar mit den Siebdruckplatten, die noch im Lager standen. Das Gewicht ist zweitranging, da eh das OME schwer verbaut ist... :mrgreen:
Die Auszüge sind Schwerlastauszüge 1100mm lang mit Sperre. So rauschen die in Schräglage des Fahrzeugs nicht einfach auf oder zu!

Durch die Höhe der Schublade kann man nun auch gut durch die Hardtop Seitenklappen laden! Rein ging vorher ja auch - nur etwas rausnehmen ging nicht mehr. Arme zu kurz.

Bilders:

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4 Wochen 1 Tag her #8 von Stefan

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4 Wochen 1 Tag her #9 von Wishbone
Stefan, sehr cool, das ist so ziemlich genau das, was ich mir am Anfang vorgestellt und oben beschrieben habe.
Aber mir macht ein wenig Sorgen, daß Du das Ding mit einem Kran ins Auto heben musst :-)

Aber - jetzt nicht lachen - ich hab gleich mal nebenan im Internet geschaut, was denn so ein Kran kosten würde. Von Jungheinrich ab 1.300 EUR bis 3.800 EUR. Und dann gibt es noch einen für lumpige 149 EUR, hahaha, damit wäre das ja wieder eine Option.

Sogar eine ernsthafte, denn das verdammt schwere Hardtop ist mit 2 Mann nicht kratzerfrei zu installieren. Maximale Hubhöhe ist mit 2,20m oder 2,50m angegeben, das könnte passen, da mache ich mich nochmal schlau.

Werkstattkran für 149 EUR :-)

Das Gewicht der Konstruktion spielt nur für den Ein- und Ausbau eine Rolle, ob es nun 40, 60 oder 120kg sind, ist relativ egal, das sind immer noch mindestens 650kg weniger als mit der Tischer hintendrauf.

Weißt Du ungefähr, was Deine Kiste so wiegt?

Sehe ich das richtig, daß die Oberplatte bündig abschließt zu den Seiten? Oder verstecken sich da noch Klappen, damit man an die "seitlichen Keller" kommt?

@Pickup-Camper
Danke für´s Mitdenken, die Option mit der Matratze oben drauf hatte ich auch überlegt, aber das ist mir doch zu spartanisch. ;-) Außerdem mag ich Dachzelte sehr. Klar ist der Schwerpunkt dann weiter oben, aber - wie gesagt - das ganze Projekt soll eine leichte, unkomplizierte Camping-Alternative zum Full Size Heisenberg werden.
Aber zunächst mal den Unterbau ins Auge nehmen und dann eventuell nochmal schauen, wieviel Luft da nach oben noch ist.
Kanister vorne und Tauchpumpe ist ´ne gute Idee! Ich hab einen einfachen, günstigen mit 12V-Stecker und einfachem An/Aus-Schalter gefunden, das ist eine einfache Lösung.

@Atlantik:
Meinst Du, die 2x2 reichen nicht aus? Bei den beiden verlinkten Projekten haben sie jeweils 2x2 verwendet. Die mit dem Pössl haben ja immerhin auch 120cm Auszug und sogar 2 übereinander. Der Kostenunterschied zwischen 2x2 und 3x3 ist allerdings überschaubar.

Grüße
Christian

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4 Wochen 1 Tag her #10 von Stefan
Ja, das weiss ich ganz genau:

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Wie gesagt - ein wenig Absicht war das wegen des OME schwer schon...

Zum Kran: ich habe passable Baumarktqualität von Güde gekauft. Der Kran lag bei 180 Euro. Den Ausleger habe ich verlängert. Nun hab ich gut 2 Meter Hubhöhe und eine brauchbare Reichweite. Und zusammengeklappt nimmt das Ding wenig Platz weg.


Gruß Stefan

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4 Wochen 23 Stunden her #11 von Wishbone
Hahaha, das ist ja wirklich SEHR genau!.
Das hätte ich jetzt locker 40kg leichter geschätzt, hab aber auch nicht die qm-Gewichte für Siebdruck und für die Auszüge parat.

Gleich mal gegoogelt nach Güde Kränen. Die, die ich finde, sehen dem verlinkten sehr ähnlich, haben aber ca. 30cm weniger Ausleger. Wie hast Du denn den Auszug verlängert?

Bei dem verlinkten stellt sich mir die Frage, ob ich damit das Hardtop auf den Amarok kriege. Maximale Hubhöhe 2,35m reicht, das Hardtop muss auf die ca. 1,35m hohe Ladebordwand und ist ca. 60cm hoch. Da es aber ca. 2,15lang ist, bin ich mir noch nicht sicher, ob der Ausleger des Krans (1,48m), wenn er relativ weit oben ist, das Hardtop noch packt, also von der Länge her, wegen Winkel und so.. Denn von der Seite her beladen wird nicht klappen, weil da die Räder im Weg sind :-)
Wie sieht es bei Deinem Hardtop aus?

Aber doch, ich glaube, ich brauche so ein Ding. Vielleicht weniger wegen des Interieurs als wegen des Hardtops und letztlich auch des eventuellen Dachzelts, die wiegen ja auch 50-60kg.

Es bleibt spannend.

Christian

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4 Wochen 23 Stunden her #12 von holger4x4
Hardtop aufs Auto, das mache ich in der Garage mit 4 Ösen an der Decke als Umlenkung und einer billigen elektrischen Seilwinde.

Gruß, Holger
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4 Wochen 23 Stunden her #13 von Wishbone
Das fällt bei mir leider aus, ich hab die Karre in einer Halle stehen, da sind die Decken 10m hoch....

C.

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4 Wochen 21 Stunden her #14 von Ransom
www.ullsteinconcepts.com/sonderloesung-pickup-x-camp.aspx

die bauen mit dem Item (Bosch) Profil.
Damit habe ich auch sehr viel in meiner Kabine gebaut. Ist wie Lego für Erwachsene. 20x20mm oder max. 30x30 reicht locker aus!

Gute Bezugsquelle ist:
www.myaluprofil.de

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4 Wochen 21 Stunden her #15 von Wishbone
Hi,

na, auf ullsteinconcepts bin ich natürlich sofort gestoßen, schon bei der Suche nach den Schwerlastauszügen.

Ja, hat was von Lego. Oder besser: FischerTechnik :-)

Dass es quasi zwei Systeme gibt, B(osch) und I(tem) hab ich nach der dritten Seite mit Aluprofilen auch schon gelernt. Wobei ich noch nicht rausgekriegt habe, welches "besser" ist. Eins hat leicht abgerundete Kanten, das andere relativ scharfe.

Da muss ich mich auch noch reinfuchsen, z.B. die Frage, ob und ggf. welche Winkel man für bei 90Grad-Verbindungen nehmen kann/sollte, ist mir noch nicht klar. Manche scheiden wohl bei z.B. Euroboxen oder Auszügen aus, weil sie "sperren", dann wiederum gibt es komplett versenkte. Manchmal werden die 90Grad-Verbindungen einfach so verschraubt, manchmal mit den Würfelverbindern (wie auf dem Ullstein-Foto), aber das lerne ich schon noch. Ob das nur Optik oder auch Statik ist, hab ich noch nicht rausgekriegt.

Cheerio
Christian

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4 Wochen 12 Stunden her #16 von NiMa230E
Hi Christian,

an sich gibt es auch noch den "M-Typ", ich glaube nach M(initec) benannt... Ich mache beruflich einiges mit den Profilen und baue auch gerade eine Kabine daraus (Rahmen schon fertig). Die größte Unterscheidung die mir da bekannt ist, ist die Verfügbarkeit der Kombination "Nutbreite" und "Rastermaß". Mein typisches Vorgehen an der Stelle ist erst den Querschnitt zu bestimmen (Belastung ausrechnen, zum Beispiel hier oder hier ) für die wahrscheinlich "2-dimensionalen" (?) Belastungen reicht der Rechner ja schon. Danach dann nach Zubehör für das Raster schauen und für welche Nutbreite es das gibt. Abschließend natürlich die Händler vergleichen und im Vergleich zu den Erfinder-Shops "I" und "B" nur ein Zehntel des Preises ausgeben. Das meiste Zubehör gibt es übrigens nach meiner Erfahrung für 40x40N8I...

Was Verbinder angeht, bin ich ein Freund von T-Verbindern, die im Vergleich zu Winkeln die Kontaktflächen aneinanderpressen können. Die haben auch den Vorteil, dass sie nicht "in die Freifläche" ragen. Da gibt es aber auch für jeden noch so kleinen Anwendungsfall eine Speziallösung. Generell führen "ungepresste" Flächen von Eloxal auf Eloxal zu queitschen, genau wie alles andere was "rutschen" kann häufig auch.

Bezugsquellen:
Für mittlere bis große Mengen 30x30N8B habe ich nichts günstigeres gefunden als den hier (2x10 Stäbe sind da sogar günstiger als 20 :hmm: )
Für Kleinmengen (bis 1980mm) und Verbinder etc.ist Motedis mein Favorit.

LG
Niko

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4 Wochen 8 Stunden her #17 von Stefan
Moin.

Ich lasse mein Hardtop ja drauf und wechsle nicht. Ich wechsle das Auto.... :mrgreen:
Den originalen Arm habe ich gegen ein Quadratrohr mit mind. doppelter Länge getauscht. Ganz einfach!


Gruß Stefan

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4 Wochen 4 Stunden her #18 von Wishbone
So, das "Vor-Projekt: Kauf eines Werkstattkrans" hat sich erledigt, denn ich habe vorsichtshalber vorher noch mit dem Lkw-Exmo-umbauenden Vermieter/Nachbarn meines Hallenstellplatzes telefoniert, nicht daß der für seine Lkw-Getriebe und Motoren schon so ein Ding rumstehen hat.

Hat er nicht, aber hat zufälligerweise gestern einen Nachgeh-Gabelstapler gekauft, der bis 3m heben kann und 3t schafft. Damit sollte es auch gehen, denke ich :-)

Fand ich ja fast ein bißchen schade, ich hab mich schon so auf den eigenen Werkstattkran gefreut :-)

Mit diesen Möglichkeiten geht die Tendenz wieder ganz leicht in Richtung Holzausbau, ob der nun 106kg wie bei Stefan oder nur ca. 50 mit Aluprofilen wiegt, wäre mir relativ egal, leichter zu bauen dürfte eine Holzkonstruktion wie die von Stefan sein.


Stefan, nochmal die Frage: Was hast Du mit den Räumen links und rechts der Kiste gemacht? Sind die mit der Deckplatte noch zugänglich?
Cheerio
C.

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4 Wochen 58 Minuten her #19 von Stefan

Wishbone schrieb:
Stefan, nochmal die Frage: Was hast Du mit den Räumen links und rechts der Kiste gemacht? Sind die mit der Deckplatte noch zugänglich?
Cheerio

C.




Hi.

Die habe ich abgedeckt von oben und somit keine Deckel drauf gemacht. Den Platz brauche ich einfach nicht. Ich habe nichts dabei, was da rein kommen könnte! Das wäre aber einfach, die zu nutzen!


Gruß Stefan

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3 Wochen 6 Tage her - 3 Wochen 6 Tage her #20 von mufys
Hi Christian,
für die einfachen Verbindungen von Boschprofilen brauchst du eigentlich gar keine Winkel.
Das Loch in der Mitte ist Normmaß für Gewindebohrer. Beim 30er ist es M8.
Eine 8er Loch mittig durch das Profil. Ansenken, damit der Kopf der Inbusschraube bündig versenkt werden kann. Eine M8x50 Inbusschraube durch dieses Loch mit dem vorgeschnittenen Gewinde verbinden...Fertig. Ist Bombenfest. Die einfachste Lösung, wenn die Verschaubung hinterher ohnehin nicht mehr sichtbar ist. Aber selbst offen sieht es vernünftig aus. Vorrausetzung ist allerdings, dass die Schnittkanten absolut rechtwinklig sind. Bei offenen Kontruktionen wo es auf perfekte Optik ankommt haben die Winkelverbinder ihre Berechtigung.

Ich habe die meisten meiner Verbindungen für die Kabinenunterkonstruktion so gemacht.

Liebe Grüße
Michael

Ford Ranger 1,5 mit Eigenbau-Kabine
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