Topic-icon Frage Moin - zukünftige Selbstbauer aus dem Norden.

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3 Wochen 2 Tage her #1 von MeenMarole
Moin - zukünftige Selbstbauer aus dem Norden. wurde erstellt von MeenMarole
Moin zusammen,

ich dachte, ich stelle mich/uns mal kurz vor. Wir sind zwei Mitt30er inkl Hund und ganz neu im Pick Up und WoKa Business :-D Bisher waren wir mit unserem selbst ausgebauten Bus unterwegs. Der ist mir als Arbeitsfahrzeug allerdings nicht geländetauglich genug und außerdem spul ich ziemlich viele Kilometer im Jahr ab und es ist total schade, wenn man sich viel Mühe beim Ausbau macht, viel investiert und nach 4 bis 6 Jahren wieder das Fahrzeug wechseln muss.

Daher der Plan: PU mit Kabine, die kann man behalten und bei Bedarf das Fahrzeug wechseln. Weil wir total gern probieren und selber machen und Wohnkabinen echt unglaublich teuer sind (zu recht natürlich, aber bezahlen muss man sie ja trotzdem), möchten wir sie selbst bauen. Letzte Woche ist dann unser neuer alter 2008er BT-50 Freestyle Cab eingezogen, der mir hoffentlich einige Jahre treu bleibt. Unsere Ansprüche sind nicht so hoch, es soll eine kompakte PopUp Kabine werden, in der man evtl auch notfallmäßig unten schlafen kann. Bad brauchen wir nicht, drinnen kochen wäre für uns schon absoluter Luxus nach der Heckküche im Bus :-D Wir haben auf der Caravaning Hamburg ganz bewusst mal zu zweit in der lütten ECO 140 gesessen/gestanden und waren überrascht über so viel Raumwunder. Größer brauchen wir es tatsächlich nicht. Die ungefähren Grundmaße mit PopUp und universell gehaltener Basis um meine Fahrzeugwechseloption behalten zu können sind so die Rahmenbedingungen. Gibt es eine gesammelte Übersicht von Pritschenmaßen der gängisten 1,5er PickUps, die man berücksichtigen kann? Für Doppelkabiner bin ich hier im Forum schon drüber gestolpert.

Erster Bauschritt ist jetzt aber mal ein Aludeckelchen für die Ladefläche. Mein Arbeitsgeraffel und Werkzeug muss trocken mitfahren können. Stabil und begehbar darf es werden um sich quick&dirty auch mal ein Dachzelt draufpacken zu können.

Frage: Wie plant ihr alle Selbstbauer am liebsten eure Projekte? Ich bin eher so der Stift und Papier Typ (Na gut, eher dranhalten, absägen, anschrauben :oops: ), aber würde es gern auch mal anders probieren.

Viele Grüße,
Mareen

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3 Wochen 2 Tage her #2 von suzali
Denn mal herzlich willkommen und viel Spaß bei den "Geländegängigen".
Der Mazda sieht ja noch richtig gut aus! Zumindest nicht so, als hätte er die letzten 12 Jahre im Gelände verbracht :wink:

Liebe Grüße
Ali
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BT-50 mit Selbstbaukabinen, > 200.000 Woka-Kilometer in 35 Ländern auf 3 Kontinenten

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3 Wochen 2 Tage her #3 von Jupp!
Hallo Mareen :welcome: im Forum ! Beim Kabinenbau bzw. beim Wechsel des Fahrzeug solltest du beachten , die Bordwände der neueren Pickups sind einiges höher als bei den alten Modellen ! Ansonsten gibt es hier ja gerade einige Selbstbauer !

Isuzu D - Max mit Tischer 260
güros on tour

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3 Wochen 2 Tage her #4 von HelmiHH
Moin Mareen, herzlich willkommen hier im Forum, hier gibt es einige Selbstbauer aber auch PopUp Kabinenspezialisten,
da wirst Du mit Sicherheit fündig, gruß Helmi.

T2a Bj.69 und einem Käfer Cabrio Bj.67
Hauptfahrzeug Kawasaki GTR 1400

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3 Wochen 2 Tage her #5 von holger4x4
Hallo und willkommen im Forum :welcome:

Wenn du statt analog zu planen es mal digital versuchen willst, ich hab beine aktuelle Planung mit Freecad gemacht.
Nach etwas Einübung geht das ganz gut. Vor allem kann man damit richtig konstruieren und auf den mm genau positionieren mit Koordinateneingabe.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier

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3 Wochen 2 Tage her #6 von MeenMarole

suzali schrieb: Denn mal herzlich willkommen und viel Spaß bei den "Geländegängigen".
Der Mazda sieht ja noch richtig gut aus! Zumindest nicht so, als hätte er die letzten 12 Jahre im Gelände verbracht :wink:


Ja, ich bin auch ganz angetan vom Zustand und habe hoffentlich keine versteckten Löcher übersehen. Aber er hat untenrum schon mal etwas Behandlung bekommen. Zudem wohl auch schon Hohlraumversiegelung, sofern es die Serviceaufkleber verraten. Da werde ich am Ball bleiben um das auch zu erhalten. Ich suche auch schon locker ein halbes Jahr immer mal wieder und ich den letzten Wochen intensiv. Da haben wir in dem Preissegment teilweise Karren gesehen...puh. Trotz gutem Aussortieren der Anzeigen.

@Jupp:

Danke für den Tipp! Die Höhe der Bordwand wäre ja gut zu managen mit einer Unterfütterung, sollte es notwendig sein. :-)

@Holger:

Vielen Dank für den Tipp, das sehe ich mir mal an.

LG

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3 Wochen 2 Tage her #7 von BiMobil
Hallo Mareen

Servus und :welcome: im Forum

Hier
www.wohnkabinenforum.de/links
unter Selberbauer gibt einige tolle Beispiele von selbstgebauten Kabinen

Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
seit 1988 Pick up / seit 1989 mit Kabine

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3 Wochen 1 Tag her #8 von Mojito03
:welcome: aus der Schweiz :welcome:
Grüsse Dani

Isuzu D-Max 2014, OME Fahrwerk heavy 600kg, Rival Unterbodenschutz, Warn XDC Winde, Dotz Dakar BF Goodrich AT 285/75/16, Flachpritsche mit Trayon 1830 De Luxe, ARB Frontier Long Range Tank, ARB Roof-Rack, Safari Snorkel, Pipercross Luftfilter, Auflastung auf 3,2t

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2 Wochen 6 Tage her #9 von Melwood
Hallo und Servus hier im Forum.
Um ein bissel Planung kommt man nicht herum. Sonst gibts zuviel Verschnitt, selbst wenn man kreativ ist.
Ich hab mir viel Beispiele in echt und übers Forum angeguckt , um ein Gefühl fürs Mögliche zu bekommen.
Dann erste Handskizzen und ein Plan im Massstab 1 zu 10 gepinselt.
Ich hab dann noch die Legokiste vom Junior geplündert und ein Modell im gleichen Massstab zusammengefummelt, ist gut für Familienangehörige die mit einem Plan nix anfangen können aber trotzdem Mitspracherecht haben.
Und dann kanns losgehn, wenn die Baugenehmigung einvernehmlich gefallen ist....
Gruss und ich wünsch euch volle Projektmotivation!
Martin

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2 Wochen 6 Tage her #10 von mufys
Wie Martin schon geschrieben hat.
Vorplanung ist der halbe Bau und sich darüber klar werden welches Konzept verfolgt werden soll. Zieht euch so viele Infos rein wie nur möglich. Schaut euch Kabinen an...so viele wie möglich. Selbstgebaute und auch die "professionellen"...wobei sich bei den hier vorgestellte Eigenbauten manch eine Firma noch ne Scheibe von abschneiden könnte, wenn man die Projekte hier so sieht :wink:
Von "perfekt" bis "einfach und zweckmäßig" werdet ihr alles finden.
Das ganze ist natürlich auch immer eine Kosten- und Zeitfrage. Was ist euch wichtig? Welchen Komfort braucht ihr? Wann soll das Ding fertig sein? Die Spannen sind so immens groß.
Selbstbauen spart Kosten, keine Frage aber irgendwann wollt ihr ja auch mal losfahren und nicht nur bauen.
Nur mal so als Anhaltspunkt. Von der Idee (auf Island gesehen) bis zum Umsetzung waren es 4 Monate. Materialrecherchen, Modelle, Tipps aus dem Forum, kleinere Umplanungen, weil die Idee nicht zeitnah umgesetzt werden konnte, Abstimmungen mit der Frau (wobei sie die treibende Kraft war) :wink: uuu. Danach habe ich 7 Monate nahezu jeden Abend und jedes Wochenende z. T. bis spät in die Nacht in der Garage verbracht bis das Teil reisefertig aufgesattelt werden konnte. Der Zeitfaktor ist nicht zu unterschätzen.

Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Energie und Geduld euer Projekt anzufangen und durchzuziehen.

Liebe Grüße
Michael

Ford Ranger 1,5 mit Eigenbau-Kabine

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2 Wochen 6 Tage her #11 von MeenMarole
Na klar, so ein Projekt bauen wir selbstverständlich nicht mal eben mit der bewährten Methode "egal, ich lass das jetzt so" :) Die Planung im Kopf schwebt auch schon ebenso lange wie die Suche nach dem richtigen Fahrzeug. Da wir das nun gefunden haben, können wir uns aber konkret dran machen mit allen Maßen usw.

Wir wissen, was wir unterwegs brauchen und auch wichtig: Was wir nicht brauchen. Ich habe hier und in anderen Foren schon zig Selbstbauprojekte verfolgt (lese schon lange vor meiner Anmeldung hier mit) und hin und her überlegt.

Bisher ist der Plan wie folgt: Ständerbau aus Holz (ggf Multiplex selbst zugesägt um kein Vollholz nutzen zu müssen), Außenbeplankung Sperrholz (4mm?) mit Epoxyverarbeitung, Kantenschutz mit GFK. Innen ebenfalls ein leichtes Sperrholz, Isolation mit XPS Platten. Ob wir für den Zeltbalg Plane oder BW/Poly Gemisch nehmen, weiß ich noch nicht. Es soll rundherum von außen auch noch eine Kederschiene laufen um einen zusätzlichen Regen/Kälteschutz einziehen zu können. So ist erstmal die Materialplanung. Finden sich grobe Schnitzer?

Alu fänd ich cool, ist aber nicht unser Werkstoff irgendwie. Und Alu schweißen können wir auch nicht. Profile verschrauben bzw stecken und kleben könnte man ja auch. Aber das wir wohl sehr viel teurer. Ein kompletter Bau aus Sandwichplatten ohne Ständerbau ist reizvoll, aber das trauen wir uns irgendwie nicht zu bzw müsste ich da noch mehr zu lesen und probieren. Va hätte ich da nicht so einen Plan bzgl der Klappdachkonstruktion. Ist vielleicht nur ein Knoten im Kopf :-)

LG

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2 Wochen 6 Tage her #12 von mufys
Dann seid ihr echt schon ziemlich weit...
Der Kostenunterschied zwischen Holz und Alu ist übrigens gar nicht so gravierend.
Für mich hätte es in der Gesamtrechnung keine 5% mehr ausgemacht. Mein Vorteil war, dass ich die entsprechenden Alu-Firmen in der Nähe hatte und Ablängen und Abkantarbeiten nach meinen Vorstellungen kein Problem waren.
Der Einsatzzweck hat bei mir letztendlich den Ausschlag zu Alu ergeben, obwohl ich sonst ein totaler Holzfan bin.

Ich denke ihr könnt hier aus jedem Projekt im Forum das beste für euch herausholen.
Aufkommende Fragen bei der Umsetzungen in der Bauphase bekommt ihr hier auf jeden Fall beantwortet.

Haut rein und fangt an...:builder:

Liebe Grüße
Michael

Ford Ranger 1,5 mit Eigenbau-Kabine

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