Topic-icon Frage Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!

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1 Jahr 4 Monate her #1 von Pili
Pili erstellte das Thema Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Hallo zusammen!

Hach, was sind wir froh, dieses Forum gefunden zu haben!
Wir, das ist eine 4-köpfige Familie, 37, 38 und 2x 6 Jahre alt. Wir sind (noch) Besitzer eines Campingbusses, einem Mercedes Viano Marco Polo. Wir sind im Jahr mindestens 3 mal unterwegs, einmal lang (in den letzten Jahren Korsika und Sardinien), dann noch ein paar mal je ein paar Tage.

In unserem letzten Urlaub ging uns zunehmend die ständige Räumerei und der in einem Campingbus ja doch sehr begrenzte Platz auf die Nerven. Vor dem Kauf unseres Busses vor 4 Jahren war die Kombi Pickup und Wohnkabine schon ein Thema, die Entscheidung viel dann aber aus Gewohnheit ( wir hatten schon "immer" Campingbusse) auf den Mercedes.
Die Kinder werden größer, kommen diesen Sommer in die Schule und die Urlaubsziele werden dadurch eingeschränkter, da wir versuchen volle Campingplätze zu meiden und eher die Ruhe und Einsamkeit suchen. Das ist in den Sommerferien natürlich schwer zu finden ;-)
Wichtig ist und bleibt bei der ganzen Geschichte, dass das Fahrzeug alltagstauglich ist, da wir nur dieses fahren und kein 2. haben wollen. Wir genießen momentan sehr die Größe des Autos im Alltag, einfach Sachen rein, mal eben was transportieren etc. darauf wollen wir auf keinen Fall verzichten.

Aus diesen Gründen kam nun für Idee Pickup und Wohnkabine wieder auf.
Wir versprechen uns davon:
- mehr Platz
- weniger Räumerei
- ein Wetter- und kälteunabhängigeres Campen
- gerade in der Hauptsaison etwas mehr Unabhängigkeit, weil Zugang zu Orten, zu den vielleicht nicht jeder kommt (4x4)
- mehr Unabhängigkeit im Urlaub vor Ort - auf dem Campingplatz Kabine abstellen und ohne Räumerei einen Ausflug machen
- weiterhin ein alltagstaugliches Fahrzeug ?!?!?

Momentan tendieren wir bezüglich Fahrzeug zu einem Toyota Hilux mit Doka, bei den Wohnkabinen zu den Lösungen von Bimobil.
Wichtig ist uns, dass die Kabine einen Seiteneinstieg hat und die Sitzgruppe nicht vor dem Alkoven ist.
Die Idee ist, unseren Bus zu verkaufen und das Geld, ggf. Mit einem kleinen Plus wie zu reinvestieren. D.h., dass wir in jedem Fall auf Gebrauchtangebote zurückgreifen müssen!

Wir haben nun ein Angebot für eine 14 Jahre alte Bimobil Kabine, einer Husky 240. Der Preis soll bei ca. 14000€ liegen. Wir gucken noch nicht so lange-wie schätzt ihr das Angebot ein? Passt die Kabine überhaupt auf einen Hilux mit Doppelkabine?
Und kann uns evt. Jemand sagen, was der Umbau der Ladefläche etc. kostet, um die Bimobilkabinen aufzubauen?
Wir sind gerade am rechnen, gerade weil das Budget eben begrenzt ist ;-)

Was haltet ihr allgemein von unserem Vorhaben- ist das alles realistisch oder machen wir uns da Illusionen?

Erst einmal vielen Dank fürs lesen dieses doch recht lang gewordenen Textes!
Wir sind schon sehr gespannt auf eure Einschätzung, Antworten und Ideen!

Viele Grüße,
Pili
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1 Jahr 4 Monate her #2 von Holger4x4
Holger4x4 antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Hallo und willkommen im Forum :welcome:

Mit 4 Personen ist das schon schwierig mit einem Doka und Kabine,
Gerade der Hilux hat serienmäßig nicht genug Zuladung. 3,5to ist da absolut notwendig.
Wenn dann wäre ehr ein T5 mit Kabine eine Lösung, ein US PU der dann über 3,5to raus kommt, oder vielleicht ein verlängerter Amarok... viele Punkte zum Nachdenken !

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder Laubach 2009 Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier

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1 Jahr 4 Monate her #3 von mike1000
mike1000 antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Sei willkommen im Forum.
Bevor du irgend etwas änderst ist es von Vorteil eine genaue Einschätzung von eurem Gebrauch der Kabine zusammenzuschreiben.
Die Anforderungen an die Kabine: must have or nice to have.
Wo und mit wem will ich wegfahren.
Wie lange sind die Aufenthalte. uvm........
Ich selber fahr das ganze Jahr über einen Amarok ohne Zweitwagen. Bin mit dem Aufbau einer Absetz - Wohnkabine beschäftigt.
Wohne am Land somit keine Parkplatzprobleme.

Gruß aus Wien

mike

AmarokFahrer mit Wohnkabine im Bau
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1 Jahr 4 Monate her - 1 Jahr 4 Monate her #4 von bb
bb antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
In einem Midsize Pickup wie dem Hilux plus Wohnkabine wird nicht mehr Platz sein, als in eurem Womo. Mit 4 Personen werdet ihr weiter hin und her räumen. Trotz 4x4 ist die Kombination dann auch nicht mehr wirklich offroad tauglich, denn die große, schwere und hecklastige Wohnkabine ist eine erhebliche Einschränkung. Der Kauf einer älteren,gebrauchten Wohnkabine ist nicht ohne Risiko. Es gibt hier im Forum diverse Berichte über Hochmoore und Moorleichen.
Auf des Gewichtsproblem des Hilux bis 2015 hat Holger ja schon hingewiesen.
Eine alte Bimobil Kabine an einen neuen Pickup anzupassen ist auch ein erheblicher Aufwand, der noch teurer wird, wenn die Fa, Bimobil damit beauftragt wird. Da gibt es aber auch Berichte hier im Forum.

Mein Fazit nach einigen Jahren hier im Forum ist: Für eine Familie mit 4 Personen ist eine Kombination eines Doka Pickup mit mittlerer Wohnkabine plus kleinem und schlechtwegetauglichem Wohnanhänger eine relativ optimale Lösung. Damit hat man dann auch in Schlechtwetterperioden viel Raum und Platz, kann es aber für einen Wochenendtrip trotzdem mal zu viert in der Wohnkabine aushalten.
Statt Wohnanhänger wäre auch ein offroadtauglicher Anhänger mit Dachzelt eine Option für längere Touren.

Bernhard

2001 bis 2011: Toyota HZJ79 mit Innovation Campers Kabine - Eigenausbau
Wohnkabine ab 2011: Four Wheel Ranger Popup - Eigenausbau
2011 bis 2014: Ford Ranger XL 2AW 1,5 Cab;
ab 2014: Nissan Navara SE KC
Letzte Änderung: 1 Jahr 4 Monate her von bb.
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1 Jahr 4 Monate her #5 von KlausT
KlausT antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Hallo Pili,

kommt mir irgendwie etwas bekannt vor, eure Konstallation: Bis vor zwei Jahren waren wir mit T4 California mit Aufstelldach und zwei Kindern (damals 8 und 10) unterwegs - ebenfalls immer auf der Suche nach den abgelegenen Übernachtungsplätzen und nahezu ausschließlich in wettersicheren Gegenden (Aufstelldach und Skandinavien passt IMHO nicht so toll).
Dann 2014 sehr spontan eine TischerTrail230 auf Ford Ranger DoKa (EZ2000) gekauft - auch weil nochmal Nachwuchs geplant war.

Was hat es uns gebracht: Ein deutliches Plus an Wohnraum und Wohnkomfort (z.B. Toilette statt PortaPotti im Küchenschrank, volle Stehhöhe im ganzen Wohnraum), viel mehr Schlafplatz für die Kinder (Alkoven statt Aufstelldach), Reiseziele auch im Norden und in der Übergangszeit, bessere Geländegängigkeit (z.B. dieses Pfingsten in Sardinen schöne Strandstellplätze, die mit dem T4 nicht erreichbar gewesen wären).

Nachteile: Viel weniger Zuladung (auf dem T4 waren vier Fahrräder auf dem Heckklappenträger plus Gepäckbox für Campingequipment auf der AHK kein Problem - auf der Kabine mit dem langen Überhang verbietet sich die Nutzung des Fahrradträgers, wenn man mit 4,5 Personen unterwegs ist...), etwas geringere Reisegeschwindigkeit (95 km/h statt 120 km/h) bei etwas höherem Verbrauch (10,5 Liter statt 7,5 Liter), mit Kabine ein wesentlich unhandlicheres Fahrzeug (T4 ist PKW-Liga inkl. TG-Tauglichkeit, Kombi mit 3,15m Höhe ist WoMo-Liga). Unterstellen in normalem Carport oder gar Garage nicht möglich.

Trotzdem war der Tischer-Ranger-Kauf eine super Entscheidung. Und ich würde sagen: 4 Personen sind mit DoKa durchaus machbar. Sicher wären 3,5t schön, aber wenn man sich etwas einschränkt, auf die Fahrräder verzichtet und nicht Vorräte für drei Wochen einpackt, dann kommt man auch mit weniger hin. Immerhin konnten doch sicher einige von uns vier Wochen Interrail mit allen lebensnotwendigen Dingen in einem RUCKSACK überleben - da wird eine vierköpfige Familie doch mit 300kg Gepäck auskommen können. :Meinung:

Zur Alltagstauglichkeit: Ist da das BiMobil-Konzept wirklich so toll. Da muss doch erstmal die Pritsche runter, bevor die Kabine drauf kann. Und ohne Pritsche ist der Hilux doch kaum als Familienauto zu fahren. Stelle ich mir relativ aufwändig vor :gelbekarte:
Die TischerTrail sattle ich allein in 10 Minuten ab und in 15 Minuten wieder auf und mit Netz als Heckklappenersatz kann man dann auch gleich was transportieren.

Außerdem bezweifle ich etwas, ob man mit einem PickUp als ausschließliches Alltagsauto wirklich so viel spart. 35tkm im Jahr für Berufsfahrten sollte man da nicht runterspulen müssen - sonst rentiert sich IMHO ein sparsamer Zweitwagen als Kilometerfresser relativ schnell (Werterhalt PU und v.a. Einsparung bei den laufenden Kosten).

Ich wünsche euch eine gute Entscheigung und ein glückliches Händchen beim Kauf!
Klaus

VW Amarok mit Tischer Trail 260S
nach Ford Ranger mit Tischer Trail 230L
nach VW T4 Califorina Coach
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1 Jahr 4 Monate her #6 von mingelopa
mingelopa antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
:welcome:

Für den Umbau von Ladewanne auf Plattform würde ich ca. 3000 € veranschlagen, wenn es nicht von bimobil gemacht wird. Aber die notwendige Auflastung und Fahrwerksverbesserung kostet auch nochmal ordentlich.

Ich weiß nicht, was nicht alltagstauglich sein soll, wenn ich keine Ladewanne habe.

Gruß Michael
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1 Jahr 4 Monate her #7 von KlausT
KlausT antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Hallo Michael,

vielleicht stelle ich mir das falsch vor, aber ein paar Mörtelwannen zum Wertstoffhof fahren, dürfte mit Ladewanne z.B. unproblematischer sein, als mit Plattform. Oder Fünf eimer Farbe oder zwei Säcke Hundefutter :hmm:

VG, Klaus

VW Amarok mit Tischer Trail 260S
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1 Jahr 4 Monate her - 1 Jahr 4 Monate her #8 von Holger4x4
Holger4x4 antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Das geht alles, man kann sich auch eine Transportkiste für die Plattform bauen usw... aber das sieht halt alles nicht mehr wirklich nach Pickup aus. Das muss jeder selbst wissen, ob er 300Tage im Jahr so rumfahren will :ka: Dann kann man auch gleich einen T5 Doka kaufen und da eine Kabine drauf setzen...
Die originale Pritsche als Wechselbrücke wieder drauf geht auch, steht dann aber auch etwas höher und sieht nicht mehr original aus. Ist aber alles was Aufwand.
Wegen der Umbaukosten und dem Aufwand (Rudi kann da ein Lied von singen) würde ich eine Bimobil Kombi nur komplett kaufen.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
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1 Jahr 4 Monate her - 1 Jahr 4 Monate her #9 von Nordcruiser
Nordcruiser antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Hallo und Willkommen auch von mir aus Remscheid,

Da wir wegen Schwerbehinderung von einer Kabinenlösung wieder weg sind---kann ich eigentlich nicht
mitreden.Meine Meinung sage ich aber trotzdem,weil ich mich doch sehr lange mit dem Thema
beschäftige.
Wer eine Familie zu versorgen hat-mit zwei schulpflichtigen Kindern-der muss meist auf sein Budget
achten und Ansätze von Kostenlawinen ausschalten.Komfort hin oder her...
Große Umbauten und Umwälzungen kosten einfach Geld.Euer Bus wird wohl technisch im Alltag
noch gut brauchbar und vor allem sinnvoll sein.Was später mal kommt,weiss man sowieso nicht.
Aber jetzt in eine groß angelegte Neuanschaffung einzusteigen,braucht eine achtsame Vorplanung!
Daher schlage ich vor: behaltet den Bus und nehmt einen Kofferhänger dazu( Tandem,2 Tonnen).
Wenn der Führerschein das zulässt,ist das ok.Der koffer kann isoliert werden,Fenster rein,Zurrgurte und der
Rest wird removable eingesetzt.Mit dem Bus könnt ihr,anders als mit Pickup,sonntags ,feiertags,nachts usw immer
fahren und habt richtig zuladung.Der Spaß kostet mit allem Zipp und Zapp 5000-8000 Euro und gut ist es!
Firmen wären: Humbaur,Böckmann,Unsinn,Saris usw usw.Klärt das bitte genau,denn es geht um viel Geld!
(Wir haben uns einen Racetransporter von Brian James zugelegt-Platz und Zuladung reichen mehr als gut aus).
Mit einer Kabine und 4 Personen legt Ihr den Taschenrechner mit den Gewichtsdaten bestimmt nie mehr aus der Hand!
Nur mal soviel.Ich bin gespannt,wie Ihr Euch entscheidet.In jedem Fall ein gutes Händchen!
Beste Grüße
Joachim

Dodge RAM 2500 HD 4x4 5.9 L Cummins Turbodiesel mit DPF-BJ 2006- Quadcab,shortbed-325PS/814 NM 11L/100km -und Nissan Navara Tekna 2017 190PS 2,3L Diesel Automatik DOKA -Keine Gewährleistung für Auskünfte-
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1 Jahr 4 Monate her #10 von john-wayne
john-wayne antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Hallo,

wir kamen über Zeltanhänger, WoMo und Kastenwagen schließlich beim Pick-Up Konzept von Bimobil an.
Sind in einem Amorak DoKa XL mit 258 Husky zu 5. unterwegs.
Die Sitzgruppe ist im Heck und mit einem zusätzlichen Brett auf eine Liegefläche von ca,. 140/100 x 200cm umbaubar.
Die Kids (9, 9, 7) schlafen im Alkoven (160 x 200).
Mit Skiausrüstung und Proviant für 3 Tage brachte ich diesen Winter 3360 kg incl. Personen, Gasflaschen und vollen Tanks auf die Waage.
Im Sommer wird die Skiausrüstung gegen Roller und Sitzmöbel getauscht.
Ich meine bei 5 Personen ist eben die fehlende Pritsche genau der springende Punkt um unter 3,5 To. zu bleiben.
Die Gewichtsreserve brauche ich schon alleine wegen der größer werdenden Kinder.

Vom Platzangebot kommen wir super zurecht - aber man muß es schon mögen. :Meinung:
Der Amarok ist unser alltagstaugliches 2. Auto. Große Offroadabenteuer sind mit Kabine sicher nicht drin, es ist aber ein gutes Gefühl für Schnee, Marsch, Nasse Stellplätze oder Feldwege gerüstet zu sein - nicht zuletzt wegen der Bodenfreiheit.

Autarke Touren über mehrere Tage sind nicht möglich, da Wasser Toilette, Kühlschrank entsprechend schnell aufgebraucht sind.
Wer zu viert im Campingbus unterwegs ist, schafft das auch mit Kabine.

Mit den Fahreigenschaften bin ich auch mit Kabine sehr zufrieden, Autobahn bis 120 ist ok, darüber säuft die Karree erheblich. Mit den 132kW aus 2 Litern ist das Fahrzeug nicht über motorisiert. Der neue V6 ist da sicher ein Traum, der wieder Gewicht kostet...

Wir haben das Fahrzeug als Vorführwagen gekauft, da die Kombi gebraucht so nicht zu finden war.
Außerdem konnte ich das fertige Fahrzeug wiegen und wußten genau auf was wir uns vom Gewicht her einlassen...

LG

Bimobil Husky 258 auf Amarok XL
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1 Jahr 4 Monate her #11 von Bobby268
Bobby268 antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Willkommen im Forum und lasst euch Zeit bei der Auswahl bzw. bei der Entscheidung, ob der Plan sinnvoll ist :welcome:

Das Gewicht wird euer Hauptthema bleiben, wenn ihr keinen aufgelasteten PU nehmt oder einen AMI, einen T5.

John-Wayne, ich nehme an, XL bedeutet verlängerter Rahmen, oder?
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1 Jahr 4 Monate her #12 von travelix
travelix antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!

D-Max DoKa Automatik.2016......200 er Tischer Trail 2002
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1 Jahr 4 Monate her #13 von BiMobil
BiMobil antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Servus Pili

Erstmal :welcome: im Forum

Zu deinem Vorhaben.

Egal ob Hilux oder anderer PU , ohne Auflastung auf 3,5 t und 2,2 t HA -Last geht gar nichts .

Die Auflastungskosten liegen inkl. allem so bei grob 4 ts €
Einzig die Fa. Nestle liegt beim Hilux bei ca. 8 ts € (Stand 2013 ) , dafür bekommst du auch
ein erstklassiges Fahrwerk was nicht mit dem Luftfederzeug zu vergleichen ist. inkl. Super-Bremsen .

Ob eine 14 Jahre alte Husky auf den Hilux oder anderen PU passt kann man mit "ja " beantworten.
Fragt sich nur wie groß der Aufwand ist , entsprechend ist der Preis.

Bimobil hat bei mir 2013 mündlich 8 ts € aufgerufen .
2015 hörte ich bereits was von 14 ts € für den Umbau.
Bimobil verwendet grundsätzlich neue Teile , was auch Sinn macht da die alten meistens nicht passen
bzw. aufwändig umzurüsten sind .

Hauptproblem ist die Breite der Kabine .
Bei 2 m Kabinenbreite hast du bei den vorderen integrierten Stützen eine Durchfahrtbreite von 183 bis 184 cm.
Die neuen PU haben genau diese 183/184 cm Abstand von Reifen zu Reifen ( bei Serienbereifung )
Das heißt die Stützen sind nach außen zu verlegen und die Befestigung vorne ist zu ändern.
(was auch wieder das rumhantieren mit je 10 kg schweren Stützen bedeutet )
Bei 204 cm Kabinenbreite hast du li. und re. 2 cm Luft ( was ich als optimal empfinde )

Als nächstes ist entscheidend der Abstand vom Boden zum Alkoven .
Entsprechend hoch ist der Zwischenrahmen zu bauen oder den Alkovenabstand auf gigantische 5 cm und mehr zu vergrößern .

Ein weiteres Kriterium ist der Einstieg , also die Türe , der Abstand nach vorne sollte mind. 85 cm betragen damit das Rad
inkl. Radkästen Platz hat .

Selber umbauen ist auch eine Möglichkeit .
Man sollte aber eine Schweißmöglichkeit haben und entsprechendes Werkzeug.
Außerdem ist eine Kontaktaufnahme mit dem TÜV vorher von Vorteil.

Die Kabine anzupassen ist nicht so das Problem.
Aufwändiger ist das anpassen der Orginal-Ladefläche.
Ich würde diese in die Ecke stellen und mit der Plattform rumfahren bzw.
eine Ladewanne aus Siebdruck , Alu , oder mein Favorit aus Gfk bauen.

Das Wechseln würde dann in ca.20 Min. erledigt sein.

Ich brauch z.Z. mit Ladefläche abbauen und Kabine drauf knapp 1 Stunde .
Was mich jedes Mal nur noch nervt.

du siehst , machbar ist es , allerdings mit nicht gerade geringen Kosten wenn du es machen lässt .
wenn du selber Hand anlegen kannst dann ist der Materialpreis für Eisen , Alublech für die Abdeckung,
Radkästen , Schweißen , Verzinken so ab 1000 € .

weitere Fragen beantworte ich gerne , kann aber 14 Tage dauern .
da wo ich mich rumtreibe gibts kein INet bzw. extrem teuer über SAT .
Also bitte etwas Geduld.

Kannst ja mal im Forum suchen " DMax und Husky 220 " ,dort ist mein spezieller Umbau

Gruß Rudi
ISUZU DMax neues Modell mit BiMobil 220 Selbstausbau
seit 1988 Pick up / seit 1989 mit Kabine
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1 Jahr 4 Monate her #14 von janscholly
janscholly antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Hallo Pili,
Kommt Ihr zufällig aus NRW?
Dann lade ich Euch gerne mal auf einen Kaffee ein Raum Iserlohn/ Hemer/ Märkischer Kreis.
Wir ( Mama, Papa, 7 +10) sind vor zwei Jahren von VW T5 Campingbus auf Navara Doka mit zunächst Nordstar 6l und jetzt Tischer 240 umgestiegen. ( 3,5t , Hinterachslast erhöht, Rahmenverstärkung , Luftfeder, + Gewicht immer auffm Schirm!)
Bis auf dass wir auf die Fahrräder verzichten, war es in allen Belangen die richtige Entscheidung.
Wir sind ganzjährig mit der Kabine unterwegs!
Was man an Raum gewinnt, kann nur der beurteilen, der mal mehrere Wochen die Kindersitze im Bulli rumgeräumt, Betten etc. umgeklappt hat, während die Familie nachts vor der Tür stand und wartete....( ich könnt jetzt noch durchdrehen!)
Jetzt steigen wir einfach vorne aus, und sagen Gute Nacht!
Mehr gerne per PM.
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1 Jahr 4 Monate her #15 von juwe
juwe antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Hallo Pili,
habe eine Tischer Box 240 abzugeben.
lg
juwe
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1 Jahr 4 Monate her - 1 Jahr 4 Monate her #16 von john-wayne
john-wayne antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!

Bobby268 schrieb: John-Wayne, ich nehme an, XL bedeutet verlängerter Rahmen, oder?


Genau so ist es XL = Verlängerung um 30cm von der Firma Veth, die bieten auch noch einen XXL an
www.vethautomotive.com/wp-content/upload...folder_Amarok_lr.pdf

LG

Bimobil Husky 258 auf Amarok XL
Letzte Änderung: 1 Jahr 4 Monate her von john-wayne.
Folgende Benutzer bedankten sich: Bobby268
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1 Jahr 4 Monate her #17 von john-wayne
john-wayne antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!

janscholly schrieb: Bis auf dass wir auf die Fahrräder verzichten, war es in allen Belangen die richtige Entscheidung.


:genau:
....ist bei uns genauso, als Behelf nehmen wir Roller.

Bimobil Husky 258 auf Amarok XL
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1 Jahr 4 Monate her #18 von KlausT
KlausT antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Stimmt - CityRoller haben wir auch dabei. Passen zusammen mit Regie-Stühlen links und rechts zwischen PU-Bordwand und Kabine :top:

VW Amarok mit Tischer Trail 260S
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1 Jahr 4 Monate her #19 von Pili
Pili antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
HUHA!!!
Da bin ich aber überrascht, wie viele ANtworten wir erhalten haben! Toll! Grosartig!
Und vielen vielen Dank!

Ich werde mal versuchen auf alle zu antworten etc....

Zuerst mal unserem Reisestil und den allgemeinen Anforderungen an eine Kabine:
Wir sind eigentlich ausschliesslich zu 4t unterwegs, also mein Mann, ich und unsere beiden Kids (beide 6). Reiseziele simd von Mittelmeer bis Skandinavien, es soll keine "Schönwetterkabine" sein, die mögliche Reisezeit soll zumindest den Herbst und das Frühjahr mit abdecken, also wetter- und Temperaturunabhängig sein (ok, bei minusgraden würde sie wahrscheinlich eher eingeschränkt in den Einsatz.
Im Urlaub fahren wir viel herum, d.h. wir sind max. 5 Nächte an einem Ort, oft auch nur 2. Mit dem Bus sind wir seit den Kids ausschliesslich auf Campingplätzen oder Womo-Stellplätzen (einmal wegen dder Räumerei, Dach hoch etc, und aufgrund der fehlenden Sanitäreinrichtung). Ohne Kids haben wir auch mal wild gestanden.
Da wir von dem sehr begrenzten Platz eines Campingbusses kommen, ist jeder cm3 ein Gewinn für uns. Wir brauchen keinen Palast, kein Raumwunder, es muss aber alles funktional und praktisch und genügend Stauraum vorhanden sein, damit nicht alles von A nach B geräumt werden muss..
Wobei "genügend" ja auch relativ ist - wir reisen immer mit sehr eingeschränktem Gepäck, Klamotten werden eben zwischendrin mal gewaschen, klar, mal Schnorchelkram etc. aber wir haben bei unserem Bus immer das Ziel, dass die Fläche hinter der Rückbank leer bleibt, damit wir eben im Notfall immer ohne Räumerei auch schlafen können. Allerdings haben wir uns im letzten Jahr eine Heckbox zugelegt (wenn die Räder nicht mitgenommen werden), da waren bei den letzten beiden Urlauben immer die Strandsachen und evt. nochmal ein Campingstuhl drin.
Desweiteren brauchen wir 4 Schlafplätze, klar, Kochzeile etc, ein kleiner Sanitärraum bzw.-möglichkeit wäre prima, um eben autark zu sein.
Tja, was leider auch nicht unwichtig ist, ist die Möglichkeit 4 Räder mit zu nehmen.... Das scheint ja ein echtes Problem zu sein!!!

Eine Anhängerlösung, ob mit Wohnwagen oder Zeltanhänger, sowie ein grösseres festinstaliertes WOMO kommen für uns nicht in Frage.

Die Kabine könnten wir bei Nichtgebrauch bei Bekannten in der Scheune unterstellen, für unseren Bus haben wir einen Parkplatz in einem Parkhaus um die Ecke (wir wohnen mitten in der Stadt), gross, aber nur 2m Höhe. Also mit Kabine kämen wir dort nicht rein. Zur Not gibt es aber auch im Viertel Parkplätze an der Strasse. Aber die Kabine wäre ja eh nur für die Urlaub auf dem Auto.
Wir fahren mit dem Auto nicht viel, in der Stadt so gut wie gar nicht. Pendlerfahrten sind extrem selten, da ansonsten der Zug genutzt wird. Wichtig ist eben eine gescheite Pritsche mit Laderaumabdeckung als großzügigen Kofferaumersatz!

Grundsätzlich sind wir bezügl. des Autos und der Kabine offen. Die o.g. Kombi war mal eine Idee ;-) Aber das scheint ja alles etwas kompliziert zu sein!
Vielleicht habt ihr auch nochmal Ideen/Erfahrungen zu den Autos bezügl. Anschaffungspreis, Größe, Alltagstauglichkeit, Verbrauch etc?
Eine Auflastung wäre ja offensichtlich fast schon Voraussetzung... Wie sieht das dann mit der Zuladung aus?
Wichtig sind bei dem Auto ein möglichst geringer Verbrauch, gute Fahreigenschaften im Alltag (also Stadt, Langstrecke), 5 Sitzplätze. Eine gewisse Offroadmöglichkeit ist auch gewünscht, allerdings eher um eben mal über etwas schwierigere Strassen (z.B. ausgewaschenere Pisten etc) zu entlegeneren Orten zu kommen. Also keine Wüstentauglichkeit ;-)

Zu den Kabinen habe ich noch einige konkreten Fragen:
1. Uns fiel das Bimobil-System positiv auf wegen der grösseren Grundfläche der Kabine und somit mehr Stauraum und dem besseren Schwerpunkt. Grundsätzlich evt. praktischer, in jedem Fall aber günstiger sind ja die Absetzkabinen a la Tischer und Nordstar, die einfach auf die Ladefläche gepackt werden. Ist das ein grosser Unterschied zur anderen Variante?
2. Wie ist das mit den Pop-up-Kabinen? SIe sind ja um einiges flacher, wahrscheinlich haben sie auch bessere Fahreigenschaften und weniger Spritverbrauch, oder? Aber wir ist das mit der Isolierung? In unserem Bus haben wir in unserem Aufstelldach extra eine Isolierung zum drankletten, ähnlich der Fahrerhausisolierung. Das bringt bei geringen Temperaturen schon einiges, aber vom Gefühl ist es nicht ganz so muckelig...
3. Spontan fanden wir die Aufteilung "Sitzgruppe im Heck" ganz ansprechend, da man so ein wenig vom Alkovenbett abgetrennt ist. Z.B. wenn die Kids im Alkoven schon schlafen und wir Erwachsenen noch einen Weinchen trinken wollen. Ausserdem müssen die im Alkoven schlafenden nicht über die unten Schlafenden drüberklettern. Das sind ja jetzt nur unsere Vorstellungen - wie ist sowas in der Realität? Raumgefühl etc.

So, ein mögliches Problem an der ganzen Überlegung könnte u.U. das Geld sein. Wir können "nur" das Geld aus dem Verkauf unseres Busses zur Verfügung stellen. Wir rechnen so mit 30-35.000 Euro.
Der Fokus sollte beim Kauf auf dem Auto liegen, da das ja nun das ist, was wir 365 Tage im Jahr fahren. Bei der Kabine würden wir im Notfall ein paar Einchränkungen in Kauf nehmen. Wir sind beide kreativ und handwerklich unterwegs, so dass wir ggbf Dinge reparieren und anpassen könnten.
Ist das überhapt realistisch?

So, schon wieder ein Roman und ich danke euch jetzt schon für eure Geduld und eure Erfahrungen!

Viele Grüße,
Pili
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1 Jahr 4 Monate her - 1 Jahr 4 Monate her #20 von Holger4x4
Holger4x4 antwortete auf das Thema: Neu hier: wir brauchen etwas Kaufhilfe!
Ja, die Hecksitzgruppe hat für euch natürlich einen Vorteil. Sowas geht natürlich nur bei einer Bimobil Bauart, wobei auch andere Hersteller sowas bauen. Viel mehr Platz hat man in einer Bimobil auch nicht. Bei Tischer/Nordstar und anderen hat man auch immer die Möglichkeit den Raum über den Radkästen ("Keller") zu nutzen, zumindestens für Sachen die auch mal etwas Feuchtigkeit vertragen können.
Aber mit 4 Fahrrädern sehe ich keine andere Möglichkeit als einen kleinen Anhänger mitzunehmen :ka: Da geht dann auch noch anderes Geraffel für die Kinder rein, Grill, Stühle usw.

P.S.: Am besten ihr guckt mal bei einem der Treffen vorbei und schaut euch die verschiedenen Kabinenkonzepte an.

Gruß, Holger
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